Kunst in Singens öffentlichem Raum (Singen SkulpTour)

Die Wandbilder von Otto Dix im Rathaus und Kunst in Singens öffentlichem Raum  

Das kommunale Kunstengagement beschränkt sich nicht allein auf Ausstellungen, sondern schloss und schließt bis heute zahlreiche Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum mit ein.

 


Otto Dix

So malte Otto Dix 1960 für das neuerbaute Rathaus, das der Zentralität Singens Ausdruck verleiht, seine großformatigen Wandbilder „Krieg und Frieden“ (Ratssaal) und „Das Paradies“ (Trauzimmer). Es sind dies die einzig erhaltene Wandmalereien des Künstlers.

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Die Wandbilder im Singener Rathaus
 


Curth Georg Becker

Curth Georg Becker schuf zahlreiche Glasfenster, Gemälde und Majolikafriese für Kirchen, Schulen und das Rathaus (Bürgersaal).

Mehr zu Curth Georg Becker:
Gemälde, Glasfenster und Majolikafriese in Singens öffentlichem Raum

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Kunstprojekt "Hier Da Und Dort"

Zur Landesgartenschau Singen 2000 wurden im Rahmen des Kunstprojektes „Hier Da Und Dort. Kunst in Singen“ zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum realisiert. Vor Ort zu sehen sind heute Arbeiten von Joseph Kosuth, Ilya Kabakov, Stephan Balkenhol, Roman Signer, Gerold Miller, Harald F. Müller, Catherine Beaugrand, Olaf Metzel, Guido Nussbaum und Kirsten Mosher. 

Kunstprojekt
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zur Landesgartenschau Singen 2000


Großplastiken & Kunst am Bau

Verklammert werden beide Teile durch Großplastiken, u.a. von Roland Martin, Erich Hauser oder Robert Schad, die in den siebziger bis neunziger Jahren entstanden. Zuvor waren, wie in anderen Städten so auch in Singen die Aufträge für den öffentlichen Raum architektur- und ausstattungsbezogene Kunst-am-Bau-Aufträge. Dazu gehören Werke von August Babberger, Hans Kindermann, Roland Martin, Peter Fitz u.v.a.

Großplastiken der siebziger und neunziger Jahre
Mehr zu den Großplastiken der siebziger und neunziger Jahre

 

Kunst am Bau
Mehr zur Kunst am Bau der zwanziger bis sechziger Jahre


Zeitgenössische Kunst in Singens öffentlichem Raum

Die Kunstkenner wissen es: Die Stadt Singen ist für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum bekannt. Auf der deutschen Seite des Bodensees gibt es nur wenige Städte, in denen das Potential der Public Art in vergleichbarer Weise erkannt und mit Hilfe zahlreicher Förderer, Unterstützer und Sponsoren couragiert in konkrete Projekte umgesetzt wurde, wie in der jungen Stadt am Hohentwiel.

2007 realisierte Miriam Prantl, Wegbereiterin einer neuen Lichtkunst, an der neu erbauten Stadthalle ihr große Teile der Hoffassade einnehmendes „Lichtband“ (LED-Stäbe, Computersteuerung).

Zeitgenössische Kunst

2010 gelang die Aufstellung des 8 Meter 70 aufragenden „Singener Kapitells“ (Eisenguss, Betonguss) des Künstlers Markus Daum auf der Gartenseite der Stadthalle. Im Singener Süden ragt auf einem Verkehrskreisel Klaus Priors zweiteilige Arbeit „Begegnung“ (Holzstämme, Farbe / 2010) auf. Hinzu kommen neue Arbeiten von Diether F. Domes und Harald Björnsgard im Stadtraum sowie Markus F. Strieders Arbeit (Stahl, geschmiedet) an der Bildungsakademie Singen.

Mehr zur Zeitgenössischen Kunst in Singens öffentlichem Raum


Die große Zahl an Kunstwerken am Bau und in Singens öffentlichem Raum (bis 2006) sind über den Kunstpfad „SkulpTour“ erfahrbar (Informationsheft im Städtischen Kunstmuseum Singen erhältlich).


Weitere Kunstwerke in Singens öffentlichem Raum

http://inciti.net/data/article/_allg_pdf.gifWerkliste weiterer Arbeiten in Singens öffentlichem Raum 


Standorte der Kunstwerke in Singens öffentlichem Raum (Kunstpfad "SkulpTour")

Standortkarte "Kunstpfad SkulpTour"