Aktuelles und Veranstaltungen des Stadtarchivs Singen

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Stadtarchiv Singen
Julius-Bührer-Straße 2
78224 Singen
Tel. +49 (0)7731 85-253

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Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.30-12.00 Uhr
Mo, Di, Do 14.00-16.00 Uhr
Mi 14.00-17.00 Uhr

So finden Sie uns

     

Die Bauakteneinsicht im Benutzersaal des Stadtarchivs findet jeweils dienstags und donnerstags nach vorheriger Terminvereinbarung (07731/85 249) zu den üblichen Öffnungszeiten statt. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin. Weitere Informationen zur Bauakteneinsicht finden Sie hier.

Bitte bringen Sie für Ihren Besuch die ausgefüllte Vollmacht zur Akteneinsicht mit.

 

21. November 2019, 19.00 Uhr

Workshop „HTWL. Alltagskunst, Kunstgewerbe und Burgenkitsch rund um den Twiel“ im Kunstmuseum

Der Workshop geht der Frage nach, was denn eigentlich der eingefleischte Hohentwiel-Fan alles rund um den Singener Hausberg sammelt. Welche „Alltagskunst“ widmet sich dem Berg und konfrontiert dabei unsere heutige Sicht etwa mit historischen Perspektiven auf den Hohentwiel? Wo hört Kunst auf und beginnt der „Burgenkitsch“? Wie entsteht eine Sammelleidenschaft rund um den Hohentwiel und wo wird man überall fündig? Klaus Bach und Peter Bliestle erzählen im Gespräch mit Stadtarchivarin Britta Panzer und Christoph Bauer, Leiter des Kunstmuseums von ihrer Leidenschaft für den Hohentwiel.
Der Workshop richtet sich auch an alle Hohentwiel-Fans, die selber Sammlungsgegenstände zu Hause haben. Bringen Sie an diesem Abend Ihre Objekte mit und gestalten Sie daraus gemeinsam ein Kunstwerk auf Zeit, das im Foyer des Kunstmuseums bis zum Ende der Ausstellung im Februar 2020 zu sehen sein wird! Werden Sie damit Teil der großen Jubiläumsausstellung, um einen möglichst vielfältigen Blick auf den Singener Hausberg zu ermöglichen. Musikalisch wird der Workshop von Peter Bliestle mit Musikstücken über den Twiel umrahmt.

Der Workshop findet am 21. November 2019 ab 19.00 Uhr im Kunstmuseum Singen statt. Um Anmeldung unter archiv@singen.de oder kunstmuseum@singen.de wird gebeten. Der Workshop ist Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms zur großen Jubiläumsausstellung „HTWL. Der Twiel im Blick.“, mit der das Kunstmuseum und das Stadtarchiv Singen gemeinsam das 50-jährige Jubiläum der Eingemeindung des geschichtsträchtigen Berges nach Singen feiern.



 

27. November 2019, 19.00 Uhr

Vortrag „Brandschutz im Dienst der 'Volksgemeinschaft'

Feuerwehr beim Umzug zum 1. Mai 1936

Als am Abend des 3. Juli 1933 der Verwaltungsausschuss der Singener Feuerwehr tagte, konnte Bürgermeister Hein stolz feststellen, „dass die Feuerwehren eigentlich schon längst gleichgeschaltet seien, weil solche immer national eingestellt gewesen sind.“ Erst wenige Monate zuvor hatten die Nationalsozialisten im Rahmen der „Gleichschaltung“ des gesellschaftlichen und politischen Lebens in Singen die Kommunalverwaltung unter ihre Kontrolle gebracht. Wie konnte es innerhalb weniger Monate gelingen, eine traditionelle Organisation wie die Feuerwehr „auf Linie“ zu bringen, die in ihrer Mitgliederstruktur von Handwerkern, Landwirten und Arbeitern geprägt war?

Die aktuellen historischen Forschungen zur nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ bieten Ansatzpunkte um zu verstehen, wie sich auch auf einem für die NSDAP politisch schwierigen Pflaster wie Singen die Gleichschaltung mit vergleichsweise geringem Widerstand durchsetzen ließ. Daneben liefern sie auch Erklärungsansätze für die Inkaufnahme von Verbrechen und Krieg durch die Bevölkerung. Die Feuerwehr stellte sich öffentlichkeitswirksam in den Dienst der „Volksgemeinschaft“, fand sich aber zugleich in einem unübersichtlichen Gebilde aus Partei- und Staatsorganisationen wieder. Dabei musste eine geeignete Form der Zusammenarbeit gefunden werden, damit die eigenen Aufgaben und Interessen nicht zu sehr von Parteiorganisationen vereinnahmt wurden.

In seinem Vortrag widmet sich der Singener Historiker Simon Götz den Fragen nach Brandschutz, Vereinsleben, der Rolle der Feuerwehr im Luftschutz und der Vergangenheitsaufarbeitung in einer unabdingbaren Organisation wie der Feuerwehr.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 27. November um 19.00 Uhr im neuen Benutzersaal des Stadtarchivs Singen in der Julius-Bührer-Str. 2 statt. Um Anmeldung unter archiv@singen.de oder 07731 / 85-248 wird gebeten. Die Veranstaltungsreihe des Stadtarchivs versteht sich als Format für alle Interessierten, die mehr über Themen der Singener Stadtgeschichte auf spannende Art „nah an den Quellen“ erfahren wollen. Das Stadtarchiv vermittelt so ein Stück „Geschichte zum Anfassen“.

     


  

„Gruß vom Hohentwiel - Singen“ – Ausstellung historischer Postkarten mit Hohentwiel-Motiven


Hohentwiel von Süden, oder Ekkehardsrutsch
(Stadtarchiv Singen, 750 Postkartensammlung
Im Benutzersaal ist ab sofort eine kleine Ausstellung mit historischen Postkarten zu sehen, die den Singener Hausberg auf ganz unterschiedliche Arten in den Blick nehmen. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Julius-Bührer-Str. 2 noch bis zum 3. Februar 2020 besichtigt werden.

Der Hohentwiel im Mondschein, Wintersport am Hohentwiel oder Wanderer am Ekkehardsrutsch – die Postkarten aus der Postkartensammlung des Stadtarchivs sind künstlerische Kleinodien, die nicht nur aus der Hand namhafter Fotografen wie dem Foto-Atelier Ott stammen, sondern auch nach Gemälden aus dem 19. und 20. Jahrhundert entworfen wurden.
Die Postkarten ergänzen damit in den Räumen des Stadtarchivs die Ausstellung „HTWL. Der Twiel im Blick“ im Kunstmuseum, die gemeinsam vom Kunstmuseum und Stadtarchiv kuratiert wurde. 

      

            
   

Archivpädagogischer Workshop zum Thema „Saalschlachten zwischen KDP und NSDAP am Ende der Weimarer Republik“ - Auf Spurensuche in der Lokalgeschichte

Am 12. Juli besuchten 22 Schüler der 12. Klasse der Hohentwiel-Gewerbeschule gemeinsam mit ihrem Lehrer Adamo Bislimovic das Stadtarchiv, um an einem archivpädagogischen Workshop zum Thema „Saalschlachten“ teilzunehmen. In einer halbstündigen Magazinführung erläuterte Stadtarchivarin Britta Panzer ihre Aufgaben an Hand zahlreicher Beispiele „zum Anfassen“. Die Schüler erfuhren dabei Spannendes über die notwendige Klimatisierung eines Archivmagazins und die Kriterien zur Auswahl von geeigneten Quellen zur Dokumentation der Stadtgeschichte: „Als Archivarin muss man vor allem Eines können: Wegschmeißen!“.


Schüler der Hohentwiel-Gewerbeschule bei
der Quellenrecherche (Foto: Stadtarchiv)

Im neuen Benutzersaal konnten die Schüler anschließend selbst in der Präsenzbibliothek und bereitliegenden Akten recherchieren. Dabei stand die Frage im Vordergrund, welches Bild sich an Hand der Dokumente von den Saalschlachten ergibt und wie darüber berichtet wurde. Auch Fotos aus der Fotosammlung des Stadtarchivs hatten FAMI Jennifer Bach und Britta Panzer herausgesucht. „Ich habe die Scheffelhalle beinahe nicht wiedererkannt!“, zeigte sich ein Schüler erstaunt an Hand von Fotos der mit Hakenkreuzfahnen dekorierten Halle. In der Abschlussdiskussion waren sich die Schüler einig, dass man nicht nur den historischen Kontext bei Recherchen zu stadtgeschichtlichen Themen mit einbeziehen muss, sondern auch sehr genau hinschauen sollte, woher eine Information stammt. Sie zogen einhellig das Fazit, dass die Veranstaltung „sehr interessant war – wir hätten noch länger ‚wühlen‘ können!“.
Auch der Lehrer, der für den Bereich Allgemeinbildung zuständig ist, zeigte sich begeistert: „Ich komme im nächsten Frühjahr auf jeden Fall mit einer anderen Klasse wieder!“

Das archivpädagogische Angebot steht allen Singener Schulen (ab Klasse 9) offen, inhaltlich orientiert es sich an den Themen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Auf Anfrage können aber auch andere Themen erarbeitet werden. Bitte vereinbaren Sie bei Interesse einen Termin bei Stadtarchivarin Britta Panzer!                

               


     

70 Jahre Theresienkapelle - Zwangsarbeit, Gefangenschaft und Gottesdienst

Anlässlich der Museumsnacht am 16. September 2017 konzipierte das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Theresienkapelle e.V. eine Ausstellung über die Geschichte des Standortes Theresienwiese.

Bilder zur Eröffnung

Hier war in den 1930er Jahren ein Lager für Zwangsarbeiter untergebracht, das nach Kriegsende für die Unterbringung von deutschen Kriegsgefangenen genutzt wurde. Seit 2016 ist die Theresienkapelle Gedenkstätte des Landes Baden-Württemberg. Herzstück der Ausstellung ist der Nachbau einer Lagerbaracke.

Die Ausstellung steht jetzt als virtueller Rundgang zur Verfügung. Mit Klick auf den Info-Button gelangt man zur jeweiligen Textafel inklusive Bildmaterial.

Rundgang Ausstellung Theresienkapelle


Begleitpublikation zur Ausstellung
"70 Jahre Theresienkapelle"


Begleitend hat das Stadtarchiv eine Publikation mit umfangreichem Quellenmaterial herausgegeben.
Die Buchpräsentation fand am 22. September im Ratssaal statt.
Vor rund hundert Zuhörern sprachen Oberbürgermeister Bernd Häusler, Stadtarchivarin Britta Panzer, Dr. Carmen Scheide, Vorsitzende des Fördervereins Theresienkapelle e.V. und Sybille Thelen vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Vorträge wurden musikalisch von der Jugendmusikschule Singen umrahmt. 

Bilder zur Buchübergabe

Die Publikation kann zum Preis von 9,80 € im Stadtarchiv und bei Buch Greuter zu den jeweiligen Öffnungszeiten erworben werden.                          





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