Aktuelles und Veranstaltungen des Stadtarchivs Singen

Kontakt

Stadtarchiv Singen
Julius-Bührer-Straße 2
78224 Singen
Tel. +49 (0)7731 85-253

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Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.30-12.00 Uhr
Mo, Di, Do 14.00-16.00 Uhr
Mi 14.00-17.00 Uhr

So finden Sie uns


Stadtarchiv Singen ist ab sofort wieder geöffnet

Auf Grundlage der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virsu SARS-Cov-2 (CoronaVO) in der Fassung vom 17. März 2020 § 4 Abs. 3 ist das Stadtarchiv Singen ab sofort wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

Um die Anforderungen des Mindestabstandes und die Hygienevorschriften einhalten zu können, sind die Einsichtnahme in Archivgut und Bauakten im Benutzersaal sowie persönliche Beratungsgespräche nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Für einen ausreichenden Infektionsschutz stehen im Benutzersaal Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe zur Verfügung.

    


         
Die Bauakteneinsicht im Benutzersaal des Stadtarchivs findet jeweils dienstags und donnerstags nach vorheriger Terminvereinbarung (07731/85 249) zu den üblichen Öffnungszeiten statt. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin. Weitere Informationen zur Bauakteneinsicht finden Sie hier

Bitte bringen Sie für Ihren Besuch die ausgefüllte Vollmacht zur Akteneinsicht mit.
    

 


     

Vom Suchen und Finden in Akten – Vortrag „Arbeitsmigration im westlichen Bodenseeraum vom 19. bis 20. Jahrhundert“ am 1. Oktober 2020, 19.00 Uhr

      

Die Historikerin Daniela Schilhab referiert im Bürgersaal des Singener Rathauses über „Arbeitsmigration im westlichen Bodenseeraum vom 19. Bis 20. Jahrhundert“. Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vom Suchen und Finden in Akten“ des Stadtarchivs statt. Diese versteht sich als Format für alle Interessierten, die auf eine spannende Art mehr über Themen der Singener Stadtgeschichte „nah an den Quellen“ erfahren wollen. Eine Anmeldung unter archiv@singen.de oder 07731 / 85-317 ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl in Folge der Infektionsschutzvorschriften erforderlich.

Die Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist im Volksmund noch heute als Ära der sogenannten „Gastarbeiter“ in der Bundesrepublik Deutschland geläufig. In der öffentlichen Erinnerungskultur ist sie fest verankert und wird gemeinhin als Beginn der Arbeitsmigration nach Deutschland angesehen. Tatsächlich fand jedoch schon um die Jahrhundertwende ein reges Werben von ansässigen Betrieben um ausländische Arbeitskräfte statt. Im Zeitalter der Industrialisierung kamen auch im westlichen Bodenseeraum verstärkt ausländische Arbeiter zum Einsatz. In ihrem Vortrag untersucht die Historikerin Daniela Schilhab unter Berücksichtigung ausgewählter Fallbeispiele, wie sich die ausländische Arbeitsmigration in den vier Zentren des westlichen Bodenseeraumes gestaltete. Die Historikerin wird hierbei ein besonderes Augenmerk auf das Singener Maggi-Werk legen. Im Zuge dessen gibt sie einen Einblick in die umfassende Recherchearbeit vor Ort.

Der Vortrag findet auf Grund der aktuellen Corona-Bestimmungen im Bürgersaal des Singener Rathauses statt. Das Stadtarchiv bittet um Verständnis, dass auf Grund der aktuellen Corona-Verordnung die Daten der Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer erhoben werden müssen. Hierzu wird am Einlass ein Formblatt ausgehändigt.

     


    

Gestalten Sie die Stadtgeschichte mit: Wie Singener ihren Alltag nach dem Zweiten Weltkrieg erlebten
 

Vor 75 Jahren – am 24. April 1945 – marschierten in Singen die ersten französischen Truppen ein. Noch am selben Tag wurde die Stadt kampflos übergeben und der Arzt Dr. Bernhard Dietrich zum neuen Bürgermeister ernannt. Nach der Gesamtkapitulation der Deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 wurden die Gebiete im Südwesten Deutschlands amtlich an die Franzosen als Besatzungsmacht übergeben und Singen wurde Teil dieser vierten Besatzungszone.


Trümmer gehörten- wie hier in der Hegau-
straße - beim Kriegsende zum Alltag

In einer Ausstellung zum Alltag in der unmittelbaren Nachkriegszeit soll dieser Zeitraum genauer beleuchtet werden. Das Stadtarchiv Singen sucht für dieses Projekt Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen an das Kriegsende und die ersten Jahre danach teilen und damit einen Eindruck vom Leben zu dieser Zeit vermitteln können. Wie haben sie ihr tägliches Leben gemeistert? Wie hat sich ihr Alltag durch die französische Besatzung geändert? Wie gestaltete sich die Versorgung der Familie, die Arbeit oder der Unterricht in den Schulen?

Wenn Sie selbst das Kriegsende miterlebt haben oder als Nachkomme Erzählungen, Fotos oder Dokumente von Zeitzeugen für das Ausstellungsprojekt zur Verfügung stellen möchten, wenden Sie sich bitte an das Stadtarchiv Singen. Als Zeitzeuge laden wir Sie auch herzlich ein, über Ihre Erlebnisse und Erfahrungen persönlich mit uns zu sprechen. Gerne können Sie uns eine E-Mail senden (archiv@singen.de), anrufen (07731/85-253) oder einen Brief schreiben. Über Ihre Unterstützung freuen wir uns sehr! Sie helfen uns damit, die Geschichte der Stadt und ihrer Bürger fortzuschreiben und die Erinnerungen lebendig zu halten.


      

Ergänzungsschilder zu Straßennamen

Was haben Scheffel und Hadumoth mit Singen zu tun? In der Innenstadt geben seit Mitte Juli Ergänzungsschilder Auskunft über „berühmte Töchter und Söhne“ der Stadt Singen. Das Stadtarchiv startet damit ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Abteilung Straßenbau, um auf unkomplizierte Art Interesse für die Stadtgeschichte bei Singener Bürgerinnen und Bürgern und Touristen zu wecken.


Ergänzungsschild Scheffelstraße

Im Innenstadtbereich sind insgesamt neun Straßen und Plätze nach Personen der Stadtgeschichte benannt, so beispielsweise die Erzbergerstraße oder der Praxedisplatz. Auf den neuen Ergänzungsschildern sind Hintergrundinformationen zu den Persönlichkeiten wie Geburts- und Sterbedatum, Beruf sowie Bedeutung der Person für die Stadtgeschichte aufgeführt. So kann sich jeder, der hier lebt oder unsere Stadt besucht, einen schnellen Überblick über wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte verschaffen. Mehr Informationen finden sich in den Singener Jahrbüchern, der Personendokumentation oder in verschiedenen Nachlässen im Stadtarchiv.

Auch in den Stadtteilen sollen in den nächsten Jahren Ergänzungsschilder angebracht werden. Singen ist durch den Roman „Ekkehard“ eng mit Joseph Victor von Scheffel verbunden. Bereits 1879 wurde die damals wichtigste Handels- und Einkaufsstraße nach dem Schriftsteller benannt und ihm damit ein bleibendes Denkmal im Stadtbild gesetzt. Einige Straßen in der Innenstadt tragen daher auch die Namen von Figuren aus dem „Ekkehard“. Aber auch Personen der Zeitgeschichte haben durch Straßenbenennungen eine dauerhafte Würdigung erfahren, so beispielsweise Heinrich Weber, der im Dritten Reich Widerstand leistete, oder Stadtpfarrer August Ruf, der Verfolgten zur Flucht verhalf.

Eine Auflistung aller Straßen, die nach Personen benannt sind, mit Standorten von Ergänzungsschildern findet sich hier.

                                     


     
Podcast des Stadtarchivs zum Singen Jahrbuch 2020 seit dem 24. Juni online

 

Podcast zum SJB 2020
Der Podcast zum Singen Jahrbuch
2020 ist ab dem 24. Juni online

Das Stadtarchiv hat in diesem Jahr erstmalig als Alternative zu der abgesagten Buchtaufe gemeinsam mit der Pressestelle der Stadt Singen einen kurzweiligen Podcast produziert, der auf das Singen Jahrbuch 2020 neugierig machen soll. Er bildet den Auftakt zu der städtischen Podcast-Reihe "Lochgucker", die einmal im Monat einen unterhaltsamen Blick auf das Stadtgeschehen vermitteln möchte. Der Podcast ist hier und auf www.singen.de, www.singen-kultur.pur sowie auf der Facebook-Seite des Stadtarchivs abrufbar.

Im Podcast unterhält sich Stadtarchivarin Britta Panzer mit drei Jahrbuch-Autoren über deren Beiträge, die einen facettenreichen Blick auf das Stadtgeschehen und die Singener Geschichte werfen. Dabei verrät Regisseurin Susanne Breyer, wie der Theaterverein Pralka bei seiner Gründung vor 10 Jahren zu seinem ungewöhnlichen Namen kam. Der Archivar der Poppele-Zunft Reinhard Kornmayer erzählt von den Anfängen des Närrischen Jahrmarktes vor 125 Jahren. Und Michael Hübner spricht über seine Motivation, mit dem „Fall Kellhofer“ über ein strittiges Stück Stadtgeschichte zu schreiben.
Die Autoren zitieren ihre Lieblingsstellen aus den eigenen Beiträgen und nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer auf einen kurzweiligen Ausflug in das neue Singen Jahrbuch mit.

Das Singen Jahrbuch 2020 ist ab dem 24. Juni im örtlichen Buchhandel, im Stadtarchiv sowie über den Verlag MarkOrPlan zum Preis von 10,80 € erhältlich. Es enthält 44 Beiträge und die Stadtchronik 2019.

 


 

Absage der Jahrbuchtaufe 2020 wegen der Corona-Krise

Die für den 28. Mai geplante Buchtaufe des Singen Jahrbuch 2020, die im CURANA in Beuren stattfinden sollte, muss wegen der Vorgaben des Infektionsschutzes leider abgesagt werden. Einzelne Jahrbuchbeiträge und deren Autoren werden jedoch in den nächsten Wochen in Singen kommunal, auf der städtischen Homepage und auf Facebook vorgestellt. Für den 24. Juni ist eine alternative Buchtaufe in Form eines Podcasts geplant. Das Wochenblatt TV hat darüber auch einen Beitrag mit der Stadtarchivarin Britta Panzer gedreht. Hier gehts zum Film

Insgesamt enthält das diesjährige Jahrbuch 44 Beiträge sowie die Stadtchronik 2019. In Singen kommunal, auf der städtischen Homepage und auf der Facebook-Seite des Stadtarchivs werden in den nächsten Wochen ausgewählte Beiträge aus dem Singen Jahrbuch 2020 ausführlicher vorgestellt. Laut Stadtarchivarin Britta Panzer soll die Corona-Krise aber auch kreativ genutzt werden, um neue Formate der Kulturvermittlung auszuprobieren. Momentan ist sie mit einigen Autoren des Jahrbuchs im Gespräch, ob für sie eine virtuelle Buchtaufe am 24. Juni in Form eines Podcasts denkbar wäre. Dabei könnten die Autoren u.a. jeweils ihre Lieblingsstellen aus den eigenen Beiträgen vorlesen. Informationen zum geplanten Podcast werden rechtzeitig auf der städtischen Homepage und der Facebook-Seite des Stadtarchivs zur Verfügung gestellt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind laut Britta Panzer herzlich eingeladen, an diesem neuen Format teilzunehmen.

Das Singen Jahrbuch 2020 ist seit dem 24. Juni im örtlichen Buchhandel, im Stadtarchiv sowie über den Verlag MarkOrPlan zum Preis von 10,80 € erhältlich.

            


     

Eigener Facebook-Auftritt des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv hat seit Kurzem einen eigenen Facebook-Auftritt. Dort wollen wir unseren 
Benutzerinnen und Benutzern dauerhaft Einlicke in unsere Bestände ermöglichen. Hier können Sie nicht nur interessante Geschichten, Fotos und Postkarten finden, sondern uns selbst über die Kommentarfunktion bei noch fehlenden Informationen unterstützen. Wir freuen uns auf Sie!

Aktuell bitten wir alle Singener Bürgerinnen und Bürger, uns mit zeithistorischen Dokumenten bei der Überlieferung der Corona-Krise für die Nachwelt zu unterstützen: Wie erleben die Singener Bürgerinnen und Bürger die Corona-Pandemie ganz konkret in ihrem Alltag? Was wird Ihnen aus dieser Zeit in Erinnerung bleiben?

Schreiben Sie uns und schicken Sie ein Foto an archiv@singen.de! Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen und Ihre Anschrift für evtl. Rückfragen an.


Werden Sie mit Ihren Berichten und Fotos Teil des historischen Gedächtnisses unserer Stadt! Mit der Übersendung willigen Sie in eine evtl. Veröffentlichung bzw. Nutzung der Informationen ein.

Das Team des Stadtarchivs bedankt sich für Ihre Unterstützung!




Schimmelpilz und Papierfraß

Der „Tag der offenen Tür“ am 8. März im Stadtarchiv Singen war ein voller Erfolg: Bei drei Magazinführungen mit Stadtarchivarin Britta Panzer erfuhren rund 50 Besucherinnen und Besucher Spannendes über die Herausforderungen bei der Bestandserhaltung: „Optimal für die Erhaltung von Papier sind klimatische Bedingungen von 45 bis 55 Prozent Luftfeuchte bei einer konstanten Temperatur von 18 Grad. Dies erreicht man am besten durch einen Magazinneubau oder eine Klimaanlage. Wir haben hier im Stadtarchiv allerdings nur eine Belüftungsanlage, so dass im Sommer die Luftfeuchte schon mal auf 65 Prozent hochgehen kann - und damit steigt die Gefahr, dass sich an den Akten Schimmel bildet.“


Beim Workshop "Schadensbehebung" hatten auch
junge Besucher ihren Spaß (Foto: Stadtarchiv)

Selbst tätig werden konnten die Besucherinnen und Besucher im Benutzersaal beim Workshop „Schäden an Archivgut beheben“. Sie probierten unterschiedliche Methoden wie die Reparatur mit Tesafilm oder das Schließen von Rissen mit Knochenleim aus. Die Veranstaltung fand anlässlich des 10. bundesweiten „Tag der Achive“ statt, der unter dem Motto „Kommunikation. Von der Depesche zum Tweet“ stand. Vor dem Hintergrund der Anfäng März getroffenen Notfallvereinbarung aller öffentlich-rechtlichen Archive im Landkreis Konstanz präsentierte das Stadtarchiv im Benutzersaal auch seine Notfallbox mit Schutzkleidung für die Mitarbeiterinnen und Materialen zur Erstversorgung von geschädigtem Archivgut. Bei einer kleinen Ralley konnten junge Besucherinnen und Besucher testen, wie lange es im Ernstfall dauert, sich für den Einsatz im Magazin auszurüsten.

 

      

      

Archivpädagogischer Workshop zum Thema „Saalschlachten zwischen KDP und NSDAP am Ende der Weimarer Republik“ - Auf Spurensuche in der Lokalgeschichte

Am 12. Juli besuchten 22 Schüler der 12. Klasse der Hohentwiel-Gewerbeschule gemeinsam mit ihrem Lehrer Adamo Bislimovic das Stadtarchiv, um an einem archivpädagogischen Workshop zum Thema „Saalschlachten“ teilzunehmen. In einer halbstündigen Magazinführung erläuterte Stadtarchivarin Britta Panzer ihre Aufgaben an Hand zahlreicher Beispiele „zum Anfassen“. Die Schüler erfuhren dabei Spannendes über die notwendige Klimatisierung eines Archivmagazins und die Kriterien zur Auswahl von geeigneten Quellen zur Dokumentation der Stadtgeschichte: „Als Archivarin muss man vor allem Eines können: Wegschmeißen!“.


Schüler der Hohentwiel-Gewerbeschule bei
der Quellenrecherche (Foto: Stadtarchiv)

Im neuen Benutzersaal konnten die Schüler anschließend selbst in der Präsenzbibliothek und bereitliegenden Akten recherchieren. Dabei stand die Frage im Vordergrund, welches Bild sich an Hand der Dokumente von den Saalschlachten ergibt und wie darüber berichtet wurde. Auch Fotos aus der Fotosammlung des Stadtarchivs hatten FAMI Jennifer Bach und Britta Panzer herausgesucht. „Ich habe die Scheffelhalle beinahe nicht wiedererkannt!“, zeigte sich ein Schüler erstaunt an Hand von Fotos der mit Hakenkreuzfahnen dekorierten Halle. In der Abschlussdiskussion waren sich die Schüler einig, dass man nicht nur den historischen Kontext bei Recherchen zu stadtgeschichtlichen Themen mit einbeziehen muss, sondern auch sehr genau hinschauen sollte, woher eine Information stammt. Sie zogen einhellig das Fazit, dass die Veranstaltung „sehr interessant war – wir hätten noch länger ‚wühlen‘ können!“.
Auch der Lehrer, der für den Bereich Allgemeinbildung zuständig ist, zeigte sich begeistert: „Ich komme im nächsten Frühjahr auf jeden Fall mit einer anderen Klasse wieder!“

Das archivpädagogische Angebot steht allen Singener Schulen (ab Klasse 9) offen, inhaltlich orientiert es sich an den Themen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Auf Anfrage können aber auch andere Themen erarbeitet werden. Bitte vereinbaren Sie bei Interesse einen Termin bei Stadtarchivarin Britta Panzer!                

               


     

70 Jahre Theresienkapelle - Zwangsarbeit, Gefangenschaft und Gottesdienst

Anlässlich der Museumsnacht am 16. September 2017 konzipierte das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Theresienkapelle e.V. eine Ausstellung über die Geschichte des Standortes Theresienwiese.

Bilder zur Eröffnung

Hier war in den 1930er Jahren ein Lager für Zwangsarbeiter untergebracht, das nach Kriegsende für die Unterbringung von deutschen Kriegsgefangenen genutzt wurde. Seit 2016 ist die Theresienkapelle Gedenkstätte des Landes Baden-Württemberg. Herzstück der Ausstellung ist der Nachbau einer Lagerbaracke.

Die Ausstellung steht jetzt als virtueller Rundgang zur Verfügung. Mit Klick auf den Info-Button gelangt man zur jeweiligen Textafel inklusive Bildmaterial.

Rundgang Ausstellung Theresienkapelle


Begleitpublikation zur Ausstellung
"70 Jahre Theresienkapelle"


Begleitend hat das Stadtarchiv eine Publikation mit umfangreichem Quellenmaterial herausgegeben.
Die Buchpräsentation fand am 22. September im Ratssaal statt.
Vor rund hundert Zuhörern sprachen Oberbürgermeister Bernd Häusler, Stadtarchivarin Britta Panzer, Dr. Carmen Scheide, Vorsitzende des Fördervereins Theresienkapelle e.V. und Sybille Thelen vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Vorträge wurden musikalisch von der Jugendmusikschule Singen umrahmt. 

Bilder zur Buchübergabe

Die Publikation kann zum Preis von 9,80 € im Stadtarchiv und bei Buch Greuter zu den jeweiligen Öffnungszeiten erworben werden.                          





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