Aktuelles und Veranstaltungen des Stadtarchivs Singen

      

Kontakt

Stadtarchiv Singen
Julius-Bührer-Straße 2
78224 Singen
Tel. +49 (0)7731 85-253

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Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.30-12.00 Uhr
Mo - Do 14.00-16.00 Uhr

So finden Sie uns

Stadtarchiv Singen mit Auflagen geöffnet

Auf Grund der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in der ab 07. Juni 2021 geltenden Fassung ist das Stadtarchiv unter folgenden Auflagen für den Publikumsverkehr geöffnet:

  • Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung
  • Datenerhebung.

Wir bieten ab sofort die Möglichkeit, die Kontaktdaten über die Luca App zu erfassen. Eine Anleitung finden Sie hier. Den QR-Code können Sie an unserer Eingangstür sowie auf den Tischen unseres Benutzersaals einscannen.
Selbstverständlich stehen Ihnen auch weiterhin die ausliegenden Datenblätter zur Kontaktverfolgung zur Verfügung.

Für Anfragen können Sie uns telefonisch (07731/85-253) oder per Mail (archiv@singen.de) erreichen.

Wenn Sie Unterlagen aus Bauakten benötigen, melden Sie sich bitte unter 07731/85-317.

   


         
Die Bauakteneinsicht im Benutzersaal des Stadtarchivs findet jeweils dienstags und donnerstags nach vorheriger Terminvereinbarung (07731/85 249) zu den üblichen Öffnungszeiten statt. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin. Weitere Informationen zur Bauakteneinsicht finden Sie hier

Bitte bringen Sie für Ihren Besuch die ausgefüllte Vollmacht zur Akteneinsicht mit.
   



Mit dem Stadtlexikon Singen des Stadtarchivs in Zusammenarbeit mit der Abteilung Vermessung können Sie ab sofort Informationen zu Orten, Personen und Ereignissen der Stadtgeschichte an Hand einer webbasierten Karte abrufen. Zusätzlich finden Sie dort digitalisiertes Bildmaterial aus unseren Beständen.   

                       Stadtlexikon Singen


Über Anregungen unter archiv@singen.de freuen wir uns!


 

„Singener Alltag unter französischer Flagge“ – Open-Air-Ausstellung des Stadtarchivs zur Nachkriegszeit

 

Ausstellung zur Nachkriegszeit im Stadtgarten

Das Stadtarchiv Singen wirft ab 5. Juli im Stadtgarten auf der Wiese gegenüber dem Spielplatz einen Blick auf das Leben in der Nachkriegszeit. Im Zentrum stehen dabei Zitate aus Zeitzeugeninterviews. In der multimedialen Ausstellung finden Geschichtsinteressierte nicht nur Fotos und digitalisierte Quellen: über QR-Codes können Podcasts zu den Themen „Flucht“, „Ernährung“ und „Kindheit“ mit Ausschnitten aus den Zeitzeugengesprächen abgerufen werden.

Die Ausstellung konzentriert sich bewusst auf die Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, um dem Besucher Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Nachkriegszeit zu ermöglichen. Dazu hat das Stadtarchiv im Herbst 2020 zahlreiche Gespräche geführt und danach gefragt, wie Singener den Einmarsch der Franzosen am 24. April 1945 erlebten oder wie der Schulunterricht in den ersten Monaten nach Kriegsende organisiert wurde.

In der Ausstellung kommen die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen nicht nur gedruckt zu Wort, sondern man kann ihnen auch zuhören: „Wir haben die Gespräche aufgezeichnet und daraus drei Podcasts erstellt. Hier berichten unsere Gesprächspartner über die Flucht in die Schweiz und erzählen, womit sie in der Nachkriegszeit gespielt haben. Der dritte Podcast widmet sich dem Thema „Hamstern, sammeln und tauschen“, berichtet die Stadtarchivarin.

Die Ausstellung im Stadtgarten wird im Internet von der StoryMap www.singen-nachkriegszeit.de begleitet. Neben Texten, Fotos und digitalisierten Quellen können dort über die Web-Karte „Stadtlexikon Singen“ zu Personen, Orten und Ereignissen der Nachkriegszeit Informationen und Fotos abgerufen werden. Ein QR-Code mit einem direkten Link auf die StoryMap findet sich ebenfalls auf den Ausstellungstafeln.

„Die Ausstellungstexte wurden auf Dibond-Tafeln gedruckt, die von der Firma 3A Composites gesponsert wurden“, bedankt sich Britta Panzer bei dem Unternehmen.

Die Ausstellung im Stadtgarten ist bis zur Museumsnacht am 18. September 2021 im Stadtgarten zu sehen.


    

Ergänzungsschilder zu Straßennamen

Was haben Scheffel und Hadumoth mit Singen zu tun? In der Innenstadt geben seit Mitte Juli Ergänzungsschilder Auskunft über „berühmte Töchter und Söhne“ der Stadt Singen. Das Stadtarchiv startet damit ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Abteilung Straßenbau, um auf unkomplizierte Art Interesse für die Stadtgeschichte bei Singener Bürgerinnen und Bürgern und Touristen zu wecken.


Ergänzungsschild Scheffelstraße

Im Innenstadtbereich sind insgesamt neun Straßen und Plätze nach Personen der Stadtgeschichte benannt, so beispielsweise die Erzbergerstraße oder der Praxedisplatz. Auf den neuen Ergänzungsschildern sind Hintergrundinformationen zu den Persönlichkeiten wie Geburts- und Sterbedatum, Beruf sowie Bedeutung der Person für die Stadtgeschichte aufgeführt. So kann sich jeder, der hier lebt oder unsere Stadt besucht, einen schnellen Überblick über wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte verschaffen. Mehr Informationen finden sich in den Singener Jahrbüchern, der Personendokumentation oder in verschiedenen Nachlässen im Stadtarchiv.

Auch in den Stadtteilen sollen in den nächsten Jahren Ergänzungsschilder angebracht werden. Singen ist durch den Roman „Ekkehard“ eng mit Joseph Victor von Scheffel verbunden. Bereits 1879 wurde die damals wichtigste Handels- und Einkaufsstraße nach dem Schriftsteller benannt und ihm damit ein bleibendes Denkmal im Stadtbild gesetzt. Einige Straßen in der Innenstadt tragen daher auch die Namen von Figuren aus dem „Ekkehard“. Aber auch Personen der Zeitgeschichte haben durch Straßenbenennungen eine dauerhafte Würdigung erfahren, so beispielsweise Heinrich Weber, der im Dritten Reich Widerstand leistete, oder Stadtpfarrer August Ruf, der Verfolgten zur Flucht verhalf.

Eine Auflistung aller Straßen, die nach Personen benannt sind, mit Standorten von Ergänzungsschildern findet sich hier.
                                    


     

Eigener Facebook-Auftritt des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv hat seit Kurzem einen eigenen Facebook-Auftritt. Dort wollen wir unseren 
Benutzerinnen und Benutzern dauerhaft Einlicke in unsere Bestände ermöglichen. Hier können Sie nicht nur interessante Geschichten, Fotos und Postkarten finden, sondern uns selbst über die Kommentarfunktion bei noch fehlenden Informationen unterstützen. Wir freuen uns auf Sie!

Aktuell bitten wir alle Singener Bürgerinnen und Bürger, uns mit zeithistorischen Dokumenten bei der Überlieferung der Corona-Krise für die Nachwelt zu unterstützen: Wie erleben die Singener Bürgerinnen und Bürger die Corona-Pandemie ganz konkret in ihrem Alltag? Was wird Ihnen aus dieser Zeit in Erinnerung bleiben?

Schreiben Sie uns und schicken Sie ein Foto an archiv@singen.de! Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen und Ihre Anschrift für evtl. Rückfragen an.


Werden Sie mit Ihren Berichten und Fotos Teil des historischen Gedächtnisses unserer Stadt! Mit der Übersendung willigen Sie in eine evtl. Veröffentlichung bzw. Nutzung der Informationen ein.

Das Team des Stadtarchivs bedankt sich für Ihre Unterstützung!
    


         

Archivpädagogischer Workshop zum Thema „Saalschlachten zwischen KDP und NSDAP am Ende der Weimarer Republik“ - Auf Spurensuche in der Lokalgeschichte

Am 12. Juli besuchten 22 Schüler der 12. Klasse der Hohentwiel-Gewerbeschule gemeinsam mit ihrem Lehrer Adamo Bislimovic das Stadtarchiv, um an einem archivpädagogischen Workshop zum Thema „Saalschlachten“ teilzunehmen. In einer halbstündigen Magazinführung erläuterte Stadtarchivarin Britta Panzer ihre Aufgaben an Hand zahlreicher Beispiele „zum Anfassen“. Die Schüler erfuhren dabei Spannendes über die notwendige Klimatisierung eines Archivmagazins und die Kriterien zur Auswahl von geeigneten Quellen zur Dokumentation der Stadtgeschichte: „Als Archivarin muss man vor allem Eines können: Wegschmeißen!“.


Schüler der Hohentwiel-Gewerbeschule bei
der Quellenrecherche (Foto: Stadtarchiv)

Im neuen Benutzersaal konnten die Schüler anschließend selbst in der Präsenzbibliothek und bereitliegenden Akten recherchieren. Dabei stand die Frage im Vordergrund, welches Bild sich an Hand der Dokumente von den Saalschlachten ergibt und wie darüber berichtet wurde. Auch Fotos aus der Fotosammlung des Stadtarchivs hatten FAMI Jennifer Bach und Britta Panzer herausgesucht. „Ich habe die Scheffelhalle beinahe nicht wiedererkannt!“, zeigte sich ein Schüler erstaunt an Hand von Fotos der mit Hakenkreuzfahnen dekorierten Halle. In der Abschlussdiskussion waren sich die Schüler einig, dass man nicht nur den historischen Kontext bei Recherchen zu stadtgeschichtlichen Themen mit einbeziehen muss, sondern auch sehr genau hinschauen sollte, woher eine Information stammt. Sie zogen einhellig das Fazit, dass die Veranstaltung „sehr interessant war – wir hätten noch länger ‚wühlen‘ können!“.
Auch der Lehrer, der für den Bereich Allgemeinbildung zuständig ist, zeigte sich begeistert: „Ich komme im nächsten Frühjahr auf jeden Fall mit einer anderen Klasse wieder!“

Das archivpädagogische Angebot steht allen Singener Schulen (ab Klasse 9) offen, inhaltlich orientiert es sich an den Themen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Auf Anfrage können aber auch andere Themen erarbeitet werden. Bitte vereinbaren Sie bei Interesse einen Termin bei Stadtarchivarin Britta Panzer!                

               


     

70 Jahre Theresienkapelle - Zwangsarbeit, Gefangenschaft und Gottesdienst

Anlässlich der Museumsnacht am 16. September 2017 konzipierte das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Theresienkapelle e.V. eine Ausstellung über die Geschichte des Standortes Theresienwiese.

Bilder zur Eröffnung

Hier war in den 1930er Jahren ein Lager für Zwangsarbeiter untergebracht, das nach Kriegsende für die Unterbringung von deutschen Kriegsgefangenen genutzt wurde. Seit 2016 ist die Theresienkapelle Gedenkstätte des Landes Baden-Württemberg. Herzstück der Ausstellung ist der Nachbau einer Lagerbaracke.

Die Ausstellung steht jetzt als virtueller Rundgang zur Verfügung. Mit Klick auf den Info-Button gelangt man zur jeweiligen Textafel inklusive Bildmaterial.

Rundgang Ausstellung Theresienkapelle


Begleitpublikation zur Ausstellung
"70 Jahre Theresienkapelle"


Begleitend hat das Stadtarchiv eine Publikation mit umfangreichem Quellenmaterial herausgegeben.
Die Buchpräsentation fand am 22. September im Ratssaal statt.
Vor rund hundert Zuhörern sprachen Oberbürgermeister Bernd Häusler, Stadtarchivarin Britta Panzer, Dr. Carmen Scheide, Vorsitzende des Fördervereins Theresienkapelle e.V. und Sybille Thelen vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Vorträge wurden musikalisch von der Jugendmusikschule Singen umrahmt. 

Bilder zur Buchübergabe

Die Publikation kann zum Preis von 9,80 € im Stadtarchiv und bei Buch Greuter zu den jeweiligen Öffnungszeiten erworben werden.                          





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