Aktuelles und Veranstaltungen des Stadtarchivs Singen

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Stadtarchiv Singen
Julius-Bührer-Straße 2
78224 Singen
Tel. +49 (0)7731 85-253

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Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.30-12.00 Uhr
Mo, Di, Do 14.00-16.00 Uhr
Mi 14.00-17.00 Uhr

So finden Sie uns

Archivalie des Monats


In regelmäßigem Zyklus stellt das Stadtarchiv auf seiner Homepage neu erschlossene Bestände und interessante Quellen vor.

Mai 2018
Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentages stellt das Stadtarchiv einige Biografien von Singener Frauen vor.
Den Anfang macht die Biografie der langjährigen Stadträtin Emmi Kraus.  
 

Mitgliedsausweis der Naturfreunde Singen von Emmi Kraus

Zur Biografie

     

  


  

Großes Interesse am Tag der offenen Tür am 4. März 2018

Eine Ausstellung zum Thema „Singener Frauen – engagiert, kämpferisch, sozial“ und insgesamt fünf Führungen durch die vielfältigen Bestände im Magazin erwartete die rund hunderte interessierten Besucherinnen und Besucher im Stadtarchiv Singen. Das Stadtarchiv nahm mit der Veranstaltung am bundesweiten „Tag der Archive“ unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“ teil.

Die kleine Ausstellung „Singener Frauen - engagiert, kämpferisch, sozial“ zeichnet die Biografien von vier Frauen nach, die für die Singener Stadtgeschichte auf ganz unterschiedliche Art und Weise von Bedeutung waren. Ausgewählte Schriftstücke und Fotos aus den Beständen des Stadtarchivs ergänzen anschaulich diese Frauenschicksale.


Die Magazinführungen stießen bei den
Besucherinnen und Besuchern auf großes
Interesse

Ob als „Zuckerlady“ Vorkämpferin für Diabetes-Reihenuntersuchungen im Landkreis (Emmi Kraus), Mit-Inhaberin des ersten Omnibusunternehmens mit Konzession für den Mietwagenverkehr (Emma Wetzstein) oder selbständige Unternehmerin (Elise Buchegger): die Geschichten der Frauen zeigen ein hohes Engagement für „ihre“ Stadt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April 2018 im Stadtarchiv zu besichtigen. Danach werden die Frauenbiografien auf der Homepage des Stadtarchivs in der Rubrik Aktuelles & Veranstaltungen - Archivalie des Monats online gestellt.



Bilder zum "Tag der Archive" finden Sie hier.

  



    

70 Jahre Theresienkapelle - Zwangsarbeit, Gefangenschaft und Gottesdienst

Anlässlich der Museumsnacht am 16. September 2017 konzipierte das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Theresienkapelle e.V. eine Ausstellung über die Geschichte des Standortes Theresienwiese.

Bilder zur Eröffnung

Hier war in den 1930er Jahren ein Lager für Zwangsarbeiter untergebracht, das nach Kriegsende für die Unterbringung von deutschen Kriegsgefangenen genutzt wurde. Seit 2016 ist die Theresienkapelle Gedenkstätte des Landes Baden-Württemberg. Herzstück der Ausstellung ist der Nachbau einer Lagerbaracke.

Die Ausstellung steht jetzt als virtueller Rundgang zur Verfügung. Mit Klick auf den Info-Button gelangt man zur jeweiligen Textafel inklusive Bildmaterial.

Rundgang Ausstellung Theresienkapelle


Begleitpublikation zur Ausstellung
"70 Jahre Theresienkapelle"


Begleitend hat das Stadtarchiv eine Publikation mit umfangreichem Quellenmaterial herausgegeben.
Die Buchpräsentation fand am 22. September im Ratssaal statt.
Vor rund hundert Zuhörern sprachen Oberbürgermeister Bernd Häusler, Stadtarchivarin Britta Panzer, Dr. Carmen Scheide, Vorsitzende des Fördervereins Theresienkapelle e.V. und Sybille Thelen vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Vorträge wurden musikalisch von der Jugendmusikschule Singen umrahmt. 

Bilder zur Buchübergabe

Die Publikation kann zum Preis von 9,80 € im Stadtarchiv und bei Buch Greuter zu den jeweiligen Öffnungszeiten erworben werden.                          





Tagung der Honorablen Societät der Bodenseearchivare und –archivarinnen in Singen


Die Referenten der Tagung: Britta Panzer,
Adrian Oettli und Dr. Patrick Sturm (v.l.)

Am 21. September 2017 tagten 48 Archivarinnen und Archivare aus der Bodenseeregion im Veranstaltungsraum des Hegau-Museums in Singen. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland und der Schweiz und vertraten sämtliche Archivsparten vom Landesarchiv bis zum Adelsarchiv.

Am Vormittag hatte Stadtarchivarin Britta Panzer einen archivfachlichen Workshop zum Thema „„Langzeitarchivierung in Deutschland und der Schweiz: ein praxisbezogener Vergleich“ organisiert. Als erste Referentin stellte sie die Langzeitarchivierungslösung PADUA (Produktivsystem zur Archivierung digitaler Unterlagen im Stadtarchiv Stuttgart) vor. PADUA wurde von der Firma HP in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Stuttgart entwickelt und ist mittlerweile unter dem Namen DIPS (Digital Preservation Solution) auf dem Markt. Digitale Objekte werden zunächst validiert und durchlaufen eine Formaterkennung, bevor sie auf den Langzeitspeicher (Silent Cube) gebracht werden. Bei Bedarf werden die Primärobjekte in Archivformate konvertiert. Im Ingest-Prozess wird ein AIP.xml erstellt, das technische, administrative und rudimentäre fachliche Metadaten enthält. Dieses XML wird zusammen mit der Primärdatei in ein physisches AIP in Form einer tar-Datei gepackt.

Adrian Oettli stellte in seinem Referat den „Archivdienst für Gemeinden des Staatsarchivs Thurgau: Langzeitarchivierung im Verbund in der Schweiz“ vor. Der Archivdienst bietet als Produkte die Reorganisation der bestehenden physischen Papierarchive, eine Nachführung des laufenden Papierarchivs sowie die Hinführung zum elektronischen Archiv an. Dies beinhaltet auch die komplette Erschließung nach standardisierten Vorgaben. Die Erschließungsinformationen werden im Repository des Staatsarchivs Thurgau geführt.

Abschließend referierte Dr. Patrick Sturm vom Stadtarchiv Pforzheim über „DIMAG: Langzeitarchivierung im Verbund in Baden-Württemberg“. DIMAG wird vom Landesarchiv Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den kommunalen Rechenzentren angeboten und zeichnet sich durch eine einfache Benutzeroberfläche und eine Kostenstaffelung nach Gemeindegröße aus. Als weiteres Plus wertete der Referent die große Entwicklergemeinschaft und die Gestaltungsmöglichkeiten durch die teilnehmenden Archive. Die Bereiche „Access“ und „Anbindung an das Erschließungsprogramm“ müssen dagegen noch ausgebaut werden.

Bilder zur Tagung

Im Anschluss an die Vorträge entfaltete sich eine rege archivfachliche Diskussion, die besonders Fragen der Erschließung von digitalem Archivgut und dessen Zugänglichkeit in den Blick nahm.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte Christoph Bauer, Leiter des Kunstmuseums Sin

gen, die Teilnehmer kurzweilig durch „Kunst im öffentlichen Raum“, wobei auch das Wandgemälde „Krieg und Frieden“ von Otto Dix im Ratssaal besichtigt wurde. Der gemeinsame Ausklang fand im Café Hanser statt.

 

Links zum Thema:

DIPs kommunal

Archivdienst Thurgau

DIMAG


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