Aktuelles und Veranstaltungen des Stadtarchivs Singen

Kontakt

Stadtarchiv Singen
Julius-Bührer-Straße 2
78224 Singen
Tel. +49 (0)7731 85-253

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Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.30-12.00 Uhr
Mo, Di, Do 14.00-16.00 Uhr
Mi 14.00-17.00 Uhr

So finden Sie uns

     

Die Bauakteneinsicht im Benutzersaal des Stadtarchivs findet jeweils dienstags und donnerstags ab 14.00 Uhr statt. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin. Weitere Informationen zur Bauakteneinsicht finden Sie hier.

Bitte bringen Sie für Ihren Besuch die ausgefüllte Vollmacht zur Akteneinsicht mit.

  

Wir suchen Hohentwiel-Bilder!

Das Kunstmuseum Singen und das Stadtarchiv Singen zeigen ab 13. Oktober 2019 gemeinsam eine Ausstellung zum Thema „HTWL. Der Berg im Blick“. Anlass ist die Eingemeindung des Hohentwiel in die Singener Gemarkung vor 50 Jahren, die in diesem Jahr im kulturellen Fokus steht.
Für die Ausstellung möchten wir gerne auf Ihre Unterstützung zurückgreifen!

Dazu suchen wir ab sofort künstlerisch reizvolle, originale Ansichten des Hohentwiel bzw. Landschaften, in die der Hohentwiel eingebettet ist. Wenn Sie hochwertige und ungewöhnliche Fotografien (gerne auch Fotokunst) des Hohentwiel besitzen, wenden Sie sich bitte direkt an das Stadtarchiv Singen. Wir sind bestrebt, unsere Fotosammlung ständig zu ergänzen und freuen uns, wenn Sie als Singener Bürgerinnen und Bürger hierzu beitragen können!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Aufruf.



Archivpädagogischer Workshop zum Thema „Saalschlachten zwischen KDP und NSDAP am Ende der Weimarer Republik“ - Auf Spurensuche in der Lokalgeschichte

Am 12. Juli besuchten 22 Schüler der 12. Klasse der Hohentwiel-Gewerbeschule gemeinsam mit ihrem Lehrer Adamo Bislimovic das Stadtarchiv, um an einem archivpädagogischen Workshop zum Thema „Saalschlachten“ teilzunehmen. In einer halbstündigen Magazinführung erläuterte Stadtarchivarin Britta Panzer ihre Aufgaben an Hand zahlreicher Beispiele „zum Anfassen“. Die Schüler erfuhren dabei Spannendes über die notwendige Klimatisierung eines Archivmagazins und die Kriterien zur Auswahl von geeigneten Quellen zur Dokumentation der Stadtgeschichte: „Als Archivarin muss man vor allem Eines können: Wegschmeißen!“.


Schüler der Hohentwiel-Gewerbeschule bei
der Quellenrecherche (Foto: Stadtarchiv)

Im neuen Benutzersaal konnten die Schüler anschließend selbst in der Präsenzbibliothek und bereitliegenden Akten recherchieren. Dabei stand die Frage im Vordergrund, welches Bild sich an Hand der Dokumente von den Saalschlachten ergibt und wie darüber berichtet wurde. Auch Fotos aus der Fotosammlung des Stadtarchivs hatten FAMI Jennifer Bach und Britta Panzer herausgesucht. „Ich habe die Scheffelhalle beinahe nicht wiedererkannt!“, zeigte sich ein Schüler erstaunt an Hand von Fotos der mit Hakenkreuzfahnen dekorierten Halle. In der Abschlussdiskussion waren sich die Schüler einig, dass man nicht nur den historischen Kontext bei Recherchen zu stadtgeschichtlichen Themen mit einbeziehen muss, sondern auch sehr genau hinschauen sollte, woher eine Information stammt. Sie zogen einhellig das Fazit, dass die Veranstaltung „sehr interessant war – wir hätten noch länger ‚wühlen‘ können!“.
Auch der Lehrer, der für den Bereich Allgemeinbildung zuständig ist, zeigte sich begeistert: „Ich komme im nächsten Frühjahr auf jeden Fall mit einer anderen Klasse wieder!“

Das archivpädagogische Angebot steht allen Singener Schulen (ab Klasse 9) offen, inhaltlich orientiert es sich an den Themen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Auf Anfrage können aber auch andere Themen erarbeitet werden. Bitte vereinbaren Sie bei Interesse einen Termin bei Stadtarchivarin Britta Panzer!                

     


        

Kalender Fotoschätze des Stadtarchivs 2019           

Plakat zum Fotokalender
   
Das Stadtarchiv Singen gibt jährlich in der Vorweihnachtszeit einen limitierten Fotokalender mit Motiven aus seinen umfangreichen Fotobeständen heraus. Im Kalender 2019 zeigen wir Motive zum Thema „Frauen“ aus unterschiedlichen Jahrzehnten: Telefonistinnen im ersten Singener Fernmeldeamt, die Eröffnung der Festspielhalle aus dem Jahr 1906 mit dem Stück „Unter der Reichssturmfahne“ oder kostümierte Frauen vor dem Elisabethenhaus – passend zum Jubiläum "100 Jahre Frauenwahlrecht".

Das Team des Stadtarchivs hat die Bilder unter anderem aus seiner Fotosammlung, dem Fotonachlass Ott-Albrecht sowie dem Bildarchiv Willi Weber zusammengestellt. Ergänzend recherchieren die Mitarbeiterinnen in den Aktenbeständen des Stadtarchivs nach Hintergrundinformationen. Mit deren Hilfe können viele undatierte Fotos zeitlich und räumlich eingeordnet werden.

Der Fotokalender „Frauen in Singener Ansichten“ ist zum Preis von 8 € (DIN A4) bzw. 10 € (DIN A3) im Stadtarchiv erhältlich. Das Stadtarchiv befindet sich im DAS 2, Julius-Bührer-Straße 2 und hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr, Montag, Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr sowie Mittwoch von 14 bis 17 Uhr.

                 


70 Jahre Theresienkapelle - Zwangsarbeit, Gefangenschaft und Gottesdienst

Anlässlich der Museumsnacht am 16. September 2017 konzipierte das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Theresienkapelle e.V. eine Ausstellung über die Geschichte des Standortes Theresienwiese.

Bilder zur Eröffnung

Hier war in den 1930er Jahren ein Lager für Zwangsarbeiter untergebracht, das nach Kriegsende für die Unterbringung von deutschen Kriegsgefangenen genutzt wurde. Seit 2016 ist die Theresienkapelle Gedenkstätte des Landes Baden-Württemberg. Herzstück der Ausstellung ist der Nachbau einer Lagerbaracke.

Die Ausstellung steht jetzt als virtueller Rundgang zur Verfügung. Mit Klick auf den Info-Button gelangt man zur jeweiligen Textafel inklusive Bildmaterial.

Rundgang Ausstellung Theresienkapelle


Begleitpublikation zur Ausstellung
"70 Jahre Theresienkapelle"


Begleitend hat das Stadtarchiv eine Publikation mit umfangreichem Quellenmaterial herausgegeben.
Die Buchpräsentation fand am 22. September im Ratssaal statt.
Vor rund hundert Zuhörern sprachen Oberbürgermeister Bernd Häusler, Stadtarchivarin Britta Panzer, Dr. Carmen Scheide, Vorsitzende des Fördervereins Theresienkapelle e.V. und Sybille Thelen vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Vorträge wurden musikalisch von der Jugendmusikschule Singen umrahmt. 

Bilder zur Buchübergabe

Die Publikation kann zum Preis von 9,80 € im Stadtarchiv und bei Buch Greuter zu den jeweiligen Öffnungszeiten erworben werden.                          





Tagung der Honorablen Societät der Bodenseearchivare und –archivarinnen in Singen


Die Referenten der Tagung: Britta Panzer,
Adrian Oettli und Dr. Patrick Sturm (v.l.)

Am 21. September 2017 tagten 48 Archivarinnen und Archivare aus der Bodenseeregion im Veranstaltungsraum des Hegau-Museums in Singen. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland und der Schweiz und vertraten sämtliche Archivsparten vom Landesarchiv bis zum Adelsarchiv.

Am Vormittag hatte Stadtarchivarin Britta Panzer einen archivfachlichen Workshop zum Thema „„Langzeitarchivierung in Deutschland und der Schweiz: ein praxisbezogener Vergleich“ organisiert. Als erste Referentin stellte sie die Langzeitarchivierungslösung PADUA (Produktivsystem zur Archivierung digitaler Unterlagen im Stadtarchiv Stuttgart) vor. PADUA wurde von der Firma HP in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Stuttgart entwickelt und ist mittlerweile unter dem Namen DIPS (Digital Preservation Solution) auf dem Markt. Digitale Objekte werden zunächst validiert und durchlaufen eine Formaterkennung, bevor sie auf den Langzeitspeicher (Silent Cube) gebracht werden. Bei Bedarf werden die Primärobjekte in Archivformate konvertiert. Im Ingest-Prozess wird ein AIP.xml erstellt, das technische, administrative und rudimentäre fachliche Metadaten enthält. Dieses XML wird zusammen mit der Primärdatei in ein physisches AIP in Form einer tar-Datei gepackt.

Adrian Oettli stellte in seinem Referat den „Archivdienst für Gemeinden des Staatsarchivs Thurgau: Langzeitarchivierung im Verbund in der Schweiz“ vor. Der Archivdienst bietet als Produkte die Reorganisation der bestehenden physischen Papierarchive, eine Nachführung des laufenden Papierarchivs sowie die Hinführung zum elektronischen Archiv an. Dies beinhaltet auch die komplette Erschließung nach standardisierten Vorgaben. Die Erschließungsinformationen werden im Repository des Staatsarchivs Thurgau geführt.

Abschließend referierte Dr. Patrick Sturm vom Stadtarchiv Pforzheim über „DIMAG: Langzeitarchivierung im Verbund in Baden-Württemberg“. DIMAG wird vom Landesarchiv Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den kommunalen Rechenzentren angeboten und zeichnet sich durch eine einfache Benutzeroberfläche und eine Kostenstaffelung nach Gemeindegröße aus. Als weiteres Plus wertete der Referent die große Entwicklergemeinschaft und die Gestaltungsmöglichkeiten durch die teilnehmenden Archive. Die Bereiche „Access“ und „Anbindung an das Erschließungsprogramm“ müssen dagegen noch ausgebaut werden.

Bilder zur Tagung

Im Anschluss an die Vorträge entfaltete sich eine rege archivfachliche Diskussion, die besonders Fragen der Erschließung von digitalem Archivgut und dessen Zugänglichkeit in den Blick nahm.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte Christoph Bauer, Leiter des Kunstmuseums Sin

gen, die Teilnehmer kurzweilig durch „Kunst im öffentlichen Raum“, wobei auch das Wandgemälde „Krieg und Frieden“ von Otto Dix im Ratssaal besichtigt wurde. Der gemeinsame Ausklang fand im Café Hanser statt.

 

Links zum Thema:

DIPs kommunal

Archivdienst Thurgau

DIMAG

Kommunales DIMAG


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