Aktuelles und Veranstaltungen des Stadtarchivs Singen

Kontakt

Stadtarchiv Singen
Julius-Bührer-Straße 2
78224 Singen
Tel. +49 (0)7731 85-253

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Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.30-12.00 Uhr
Mo, Di, Do 14.00-16.00 Uhr
Mi 14.00-17.00 Uhr

So finden Sie uns

     

Die Bauakteneinsicht im Benutzersaal des Stadtarchivs findet jeweils dienstags und donnerstags nach vorheriger Terminvereinbarung (07731/85 249) zu den üblichen Öffnungszeiten statt. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin. Weitere Informationen zur Bauakteneinsicht finden Sie hier

Bitte bringen Sie für Ihren Besuch die ausgefüllte Vollmacht zur Akteneinsicht mit.

 


 

29. Januar 2020, 19.00 Uhr

Szenische Lesung mit Manuela Trapani

Ekkehard und der Hohentwiel

Ekkehard und Hadwig

“Verdicht uns!“ heißt es bereits im Vorwort des Mittelalterromans, der 1855 erschien und ein Bestseller wurde. Und Manuela Trapani verdichtet die Szenerien, die auf dem Hohentwiel spielen. Das Leben mit all seinen Facetten aus dem 10. Jahrhundert lebt im heutigen Hier und Jetzt auf. Der Hohentwiel erscheint dabei als ein Ort des Friedens, der Lehre, der Zuneigung, der Liebe, des Begehrens, des Kampfes, des Frevels – des Lebens.
Bereits zur Museumsnacht Hegau - Schaffhausen im September 2019 konzipierte die Rezitatorin eine 20-minütige Komposition. Die Resonanz: „Den Ekkehard heutzutage zu lesen, ja, das ist so eine Sache, aber ihn zu hören, das ist etwas Anderes.“ Und der eine oder andere wollte daraufhin doch mal wieder im „Ekkehard“ lesen. Ist es doch eines der Bücher, das in vielen Haushalten in Singen zu finden ist.
Die Jugendmusikschule Singen umrahmt und begleitet die szenische Lesung mit Musik der Romantik und in den Pausen sind Illustrationen zum „Ekkehard“ aus dem Stadtarchiv zu sehen. Ein Anlass, um Gehörtes nachwirken zu lassen, sich zu erinnern, Fragen aufzuwerfen oder einfach - wahrzunehmen.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird per Telefon (07731/85-248) oder Email (archiv@singen.de) gebeten.

    


  

„Gruß vom Hohentwiel - Singen“ – Ausstellung historischer Postkarten mit Hohentwiel-Motiven


Hohentwiel von Süden, oder Ekkehardsrutsch
(Stadtarchiv Singen, 750 Postkartensammlung
Im Benutzersaal ist ab sofort eine kleine Ausstellung mit historischen Postkarten zu sehen, die den Singener Hausberg auf ganz unterschiedliche Arten in den Blick nehmen. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Julius-Bührer-Str. 2 noch bis zum 3. Februar 2020 besichtigt werden.

Der Hohentwiel im Mondschein, Wintersport am Hohentwiel oder Wanderer am Ekkehardsrutsch – die Postkarten aus der Postkartensammlung des Stadtarchivs sind künstlerische Kleinodien, die nicht nur aus der Hand namhafter Fotografen wie dem Foto-Atelier Ott stammen, sondern auch nach Gemälden aus dem 19. und 20. Jahrhundert entworfen wurden.
Die Postkarten ergänzen damit in den Räumen des Stadtarchivs die Ausstellung „HTWL. Der Twiel im Blick“ im Kunstmuseum, die gemeinsam vom Kunstmuseum und Stadtarchiv kuratiert wurde. 

      

            
   

Archivpädagogischer Workshop zum Thema „Saalschlachten zwischen KDP und NSDAP am Ende der Weimarer Republik“ - Auf Spurensuche in der Lokalgeschichte

Am 12. Juli besuchten 22 Schüler der 12. Klasse der Hohentwiel-Gewerbeschule gemeinsam mit ihrem Lehrer Adamo Bislimovic das Stadtarchiv, um an einem archivpädagogischen Workshop zum Thema „Saalschlachten“ teilzunehmen. In einer halbstündigen Magazinführung erläuterte Stadtarchivarin Britta Panzer ihre Aufgaben an Hand zahlreicher Beispiele „zum Anfassen“. Die Schüler erfuhren dabei Spannendes über die notwendige Klimatisierung eines Archivmagazins und die Kriterien zur Auswahl von geeigneten Quellen zur Dokumentation der Stadtgeschichte: „Als Archivarin muss man vor allem Eines können: Wegschmeißen!“.


Schüler der Hohentwiel-Gewerbeschule bei
der Quellenrecherche (Foto: Stadtarchiv)

Im neuen Benutzersaal konnten die Schüler anschließend selbst in der Präsenzbibliothek und bereitliegenden Akten recherchieren. Dabei stand die Frage im Vordergrund, welches Bild sich an Hand der Dokumente von den Saalschlachten ergibt und wie darüber berichtet wurde. Auch Fotos aus der Fotosammlung des Stadtarchivs hatten FAMI Jennifer Bach und Britta Panzer herausgesucht. „Ich habe die Scheffelhalle beinahe nicht wiedererkannt!“, zeigte sich ein Schüler erstaunt an Hand von Fotos der mit Hakenkreuzfahnen dekorierten Halle. In der Abschlussdiskussion waren sich die Schüler einig, dass man nicht nur den historischen Kontext bei Recherchen zu stadtgeschichtlichen Themen mit einbeziehen muss, sondern auch sehr genau hinschauen sollte, woher eine Information stammt. Sie zogen einhellig das Fazit, dass die Veranstaltung „sehr interessant war – wir hätten noch länger ‚wühlen‘ können!“.
Auch der Lehrer, der für den Bereich Allgemeinbildung zuständig ist, zeigte sich begeistert: „Ich komme im nächsten Frühjahr auf jeden Fall mit einer anderen Klasse wieder!“

Das archivpädagogische Angebot steht allen Singener Schulen (ab Klasse 9) offen, inhaltlich orientiert es sich an den Themen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Auf Anfrage können aber auch andere Themen erarbeitet werden. Bitte vereinbaren Sie bei Interesse einen Termin bei Stadtarchivarin Britta Panzer!                

               


     

70 Jahre Theresienkapelle - Zwangsarbeit, Gefangenschaft und Gottesdienst

Anlässlich der Museumsnacht am 16. September 2017 konzipierte das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Theresienkapelle e.V. eine Ausstellung über die Geschichte des Standortes Theresienwiese.

Bilder zur Eröffnung

Hier war in den 1930er Jahren ein Lager für Zwangsarbeiter untergebracht, das nach Kriegsende für die Unterbringung von deutschen Kriegsgefangenen genutzt wurde. Seit 2016 ist die Theresienkapelle Gedenkstätte des Landes Baden-Württemberg. Herzstück der Ausstellung ist der Nachbau einer Lagerbaracke.

Die Ausstellung steht jetzt als virtueller Rundgang zur Verfügung. Mit Klick auf den Info-Button gelangt man zur jeweiligen Textafel inklusive Bildmaterial.

Rundgang Ausstellung Theresienkapelle


Begleitpublikation zur Ausstellung
"70 Jahre Theresienkapelle"


Begleitend hat das Stadtarchiv eine Publikation mit umfangreichem Quellenmaterial herausgegeben.
Die Buchpräsentation fand am 22. September im Ratssaal statt.
Vor rund hundert Zuhörern sprachen Oberbürgermeister Bernd Häusler, Stadtarchivarin Britta Panzer, Dr. Carmen Scheide, Vorsitzende des Fördervereins Theresienkapelle e.V. und Sybille Thelen vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Vorträge wurden musikalisch von der Jugendmusikschule Singen umrahmt. 

Bilder zur Buchübergabe

Die Publikation kann zum Preis von 9,80 € im Stadtarchiv und bei Buch Greuter zu den jeweiligen Öffnungszeiten erworben werden.                          





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