Bild zur Veranstaltung
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HTWL. Der Twiel im Blick.

So 13.10.2019
bis
So 09.02.2020
Wo
Kunstmuseum Singen
Ekkehardstr. 1078224 Singen
Öffnungszeiten
Di-Fr: 14-18 Uhr / Sa+So: 11-17 Uhr/ Feiertag: wie Wochentag
Eintrittspreis
Einzel: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt / Kinder bis 7 Jahre: frei / Donnerstag: für alle Besucher frei / F
Veranstalter
Kunstmuseum Singen, Stadtarchiv Singen
Tel. +49(0)7731 85 269 / 271
Fax +49(0)7731 85 373
E-Mail an den Veranstalter
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HTWL. Der Twiel im Blick.
Gustav Schönleber, Hohentwiel, um 1900, Leihgabe aus Privatbesitz, Foto: Kunstmuseum Singen HTWL. Der Twiel im Blick.
HTWL. Der Twiel im Blick.
Felix Hollenberg, Ansicht des Hohentwiel, 1922, Ätzradierung auf Bütten, (c) Kunstmuseum Singen HTWL. Der Twiel im Blick.
HTWL. Der Twiel im Blick.
Ernst Württenberger, Joseph Victor von Scheffel HTWL. Der Twiel im Blick.
HTWL. Der Twiel im Blick.
Otto Dix, Grüne Landschaft (Twiel mit Stoffeln im Herbst), 1948, Ölfarben auf Karton, Städtische Sammlung im Kunstmuseum Singen, Foto: Kunstmuseum Singen, (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019 HTWL. Der Twiel im Blick.

Jubiläumsausstellung
Im Hegau – die von Vulkankegeln bestimmte Ferien- und Burgenlandschaft nordwestlich des Bodensees – ragt, auf Grund seiner kuppigen Form, ein Berg heraus: der Hohentwiel. Der steil aufragende Phonolitkegel wird von einer der größten Festungsruinen Deutschlands bekrönt. Jahrhundertelang war die württembergische Festung eine Exklave in der vorderösterreichischen Landschaft, ab 1810 im badischen Territorium. Im Zuge der baden-württembergischen Gebietsreform wurde der Hohentwiel erst 1969 aus der vormals württembergischen Gemarkung des damaligen Oberamtes Tuttlingen in jene (badische) Stadt umgemeindet, die den Namen „ihres Hausberges“ im Zusatz führt: Singen am Hohentwiel.
 
Das 50jährige Jubiläum ist Anlass für die gemeinsame Ausstellung „HTWL. Der Twiel im Blick.“ des Kunstmuseums Singen und des Stadtarchivs Singen in den Räumen des Kunstmuseums Singen.


Die umfassendste Ausstellung zur Darstellung des Hohentwiel in in verschiedenen historischen Epochen und künstlerischen Gattungen. 

Die groß angelegte Jubiläumsschau ist die bislang umfassendste Ausstellung zur bildkünstlerischen Darstellung des prominenten Hegauberges. Sie rückt die Bildgeschichte des Hohentwiel als Teil der allgemeinen Geschichte als auch der Landschaftsmalerei im Hegau und am Bodensee in den Blick und konfrontiert unsere heutige Sicht auf den Hohentwiel mit historischen Ansichten und Perspektiven.
 
Rund 180 Kunstwerke und Objekte aus den eigenen, reichen Sammlungsbeständen im Kunstmuseum Singen und im Stadtarchiv Singen, ergänzt um wertvolle Leihgaben aus öffentlichen Museen und privaten Sammlungen in der Schweiz und aus Deutschland, erwarten den Besucher.
 
Kunstwerke vom 17. Jahrhundert bis heute

Im Zentrum der Ausstellung "HTWL. Der Twiel im Blick." steht die künstlerische Darstellung des Hohentwiel in Stichen, Gemälden und Veduten aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Zugleich spannt die Ausstellung, die von den ersten historischen Stichen des Hohentwiel von Matthäus Merian d. Ä. aus dem 17. Jahrhundert, über Druckgrafiken, Zeichnungen und Landschaftsgemälden der Romantik und des Historismus, der Neuen Sachlichkeit, der Moderne und der Kunst nach 1945 bis hin zur zeitgenössichen Kunst reicht, einen zeitlichen Bogen, der fünf Jahrhunderte umfasst. 

Abgerundet wird der Blick auf den Hohentwiel durch historische Fotografien, Modelle, Panoramen sowie illustrierte Bücher aus der Hegau-Bibliothek Singen, die in die Schau integriert sind.


Welcher Hohentwiel?
Zu sehen gibt die groß angelegte Schau den Hohentwiel in seiner ganzen Vielschichtigkeit:  Als württembergische Festung, als romantische Ruine in badischer Landschaft, als historisches und gar nationales Denkmal, als topographischen Ort, als touristisches Ziel inmitten der Hegauvulkane, als Aussichtspunkt, der den Blick auf die weite Bodenseelandschaft öffnet, als „Hausberg“ der Singener. 
 
Wann welcher Hohentwiel ins Bild und Werk gesetzt wurde und welchen Anteil die Künstler oder ihre Auftraggeber an der Wahrnehmung des Hohentwiels hatten und haben: Das sind die spannenden Fragen, denen die chronologisch aufgebaute Ausstellung forschend nachspürt.
 
Neben einem umfassenden Rahmenprogramm das mit Vorträgen, Führungen und Workshops die Ausstellung begleitet, erscheint am Ende der Ausstellung ein Katalog, der die unterschiedlichen Perspektiven auf den Hohentwiel in Aufsätzen verhandelt und mit einem großen Abbildungsteil dokumentiert. 
 

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