Bild zur Veranstaltung

Die Jungfrau von Orleans

Mi 05.12.2018 , 20.30 Uhr Do 06.12.2018 , 20.30 Uhr Fr 07.12.2018 , 20.30 Uhr Sa 08.12.2018 , 20.30 Uhr Mi 12.12.2018 , 20.30 Uhr Do 13.12.2018 , 20.30 Uhr Fr 14.12.2018 , 20.30 Uhr Sa 15.12.2018 , 20.30 Uhr Mi 19.12.2018 , 20.30 Uhr Do 20.12.2018 , 20.30 Uhr
Wo
BASILIKA
Schlachthausstr. 978224 Singen
Öffnungszeiten
Abendkasse, Ausschank, Einlaß Basilika ab 19.30 Uhr
Eintrittspreis
22,- € regulär, 17,-€ ermäßigt
Veranstalter
Theater "Die Färbe"
Ansprechpartner: Cornelia Hentschel
Tel. 07731/64646 + 62663
E-Mail an den Veranstalter
Zur Homepage des Veranstalters
Vorverkauf
Bei telefonischer Reservierung, über die Homepage oder an der Abendkasse


Die Jungfrau von Orleans

Regie führt Färbeprinzipal Peter Simon und hat mit der Schauspielerin Milena Weber seine Idealbesetzung für die Titelrolle gefunden. Seine Inszenierung der „romantischen Tragödie" versucht, ein Psychogramm der französischen Nationalheiligen herauszuarbeiten und orientiert sich dabei weniger am Historiendrama (präzise geschichtliche Fakten haben schon Schiller weniger interessiert) als an der Frage, was Schiller am Menschen und Mythos „Jeanne d’Arc" fasziniert haben mag. Heilige und Mystikerin? Naives Bauernmädchen? Seherin? Psychopathin? Eine fanatische Gotteskriegerin, die am Frausein scheitert?

Die Handlung spielt etwa 1430 im Hundertjährigen Krieg. Schillers Titelfigur ist Jeanne d’Arc, die auch als die Jungfrau von Orleans bekannt ist. In dem französischen Dorf Dom Remy lebt die zutiefst gläubige 17jährige Johanna mit ihrer Familie. Während der Krieg auch auf diese Region ausstrahlt, versucht Vater Thibaut seine Töchter zu verheiraten. Nur Johanna will nicht. Sie empfängt himmlische Stimmen und fühlt sich zu höherem berufen. Als sie sich einen Kriegshelm auf das Haupt setzt, wird sie ihrer göttlichen Sendung gewahr und kündigt sich selbst als Retterin Frankreichs an. Sie zieht in den Krieg und führt das französische Heer, Fahne und Schwert schwingend, von Sieg zu Sieg. Was sie vorhergesagt hatte, vollbringt sie auch. Was niemand geglaubt hatte, wird durch sie wahr. So führt sie auch König Karl VII. nach Reims, der dort als König Frankreichs gekrönt wird. Doch ausgerechnet für einen feindlichen Engländer entwickelt sie Gefühle. Zwischen dieser weltlichen, körperlichen und allzu menschlichen Liebe und ihrer Liebe zu Gott gerät sie in einen harten inneren Kampf. Ihr ausgeprägter Eigensinn, ihre Unerschrockenheit und ihre fundamental religiöse Haltung indessen haben aus dem Bauernmädchen eine Gotteskriegerin gemacht, die schicksalhaft ihren Weg bis zum Ende geht. Wegen Verstößen gegen die Gesetze der Kirche wurde Jeanne d‘Arc 1431 in einem politischen Prozeß der Ketzerei überführt und auf dem Marktplatz von Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 1456 wurde das Urteil aufgehoben und Jeanne d’Arc zur Märtyrerin erklärt. 1920 wurde sie von der Kirche heiliggesprochen.

In den weiteren Rollen spielen die Färbe-Schauspieler Alexander Klages und Elmar F. Kühling, sowie die neuen jungen Ensemblemitglieder Linda Klein und Reyniel Ostermann, die sich dem Singener Publikum schon bei der Jubiläumsfeier im Oktober erstmals vorgestellt haben.



Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung X