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Der Zweite Schuss

Sa 06.04.2019 , 20.30 Uhr Mi 10.04.2019 , 20.30 Uhr Do 11.04.2019 , 20.30 Uhr Fr 12.04.2019 , 20.30 Uhr Sa 13.04.2019 , 20.30 Uhr Mi 17.04.2019 , 20.30 Uhr Do 18.04.2019 , 20.30 Uhr Fr 19.04.2019 , 20.30 Uhr Sa 20.04.2019 , 20.30 Uhr So 21.04.2019 , 20.30 Uhr
Wo
Theater "Die Färbe"
Schlachthausstr. 2478224 Singen
Öffnungszeiten
Theaterrestaurant ab 18.00 Uhr. Abendkasse ab 19.30 Uhr.
Eintrittspreis
22,- € regulär, 17,-€ ermäßigt
Veranstalter
Theater "Die Färbe"
Ansprechpartner: Frau Cornelia Hentschel
Tel. 07731/64646 + 62663
E-Mail an den Veranstalter
Zur Homepage des Veranstalters
Vorverkauf
Bei telefonischer Reservierung (Mo-Fr, 10-14 Uhr), über die Homepage oder an der Abendkasse


DER ZWEITE SCHUSS

Krimikomödie von Robert Thomas
Regie Elmar F. Kühling

Mit
Milena Weber, Alexander Klages, Reyniel Ostermann,
Elmar F. Kühling, Frank Großjohann

Kommissar Olivier Lenoir, der „Löwe der Sûreté“, sprich erfolgreicher Chefermittler bei der

Pariser Kriminalpolizei, hat sein Leben mit kriminaltechnischer Perfektion der Arbeit

gewidmet und ist Meister seines Fachs geworden. Trotz Ansehen und Geld muß er sich

eingestehen, daß er ohne Familie und ohne die große Liebe seines Lebens ins reife Alter

gekommen ist. Wäre da nicht die deutlich jüngere Suzanne, die ihn eines Besseren belehrt –

eine wahre Traumfrau, die auch ihrem Lebensglück auf der Spur ist und den Kommissar in

ihren Bann zieht. Es ist nie zu spät fürs große Glück. So heiraten sie und gehen auf

Hochzeitsreise. Ziel ist ein Landhaus in der Bretagne, wo sie ihre ausgedehnten

Flitterwochen am Meer verbringen möchten. Und unsere Geschichte wäre kein Krimi, wenn

die beiden dabei nicht gestört und sich in einem bösen, psychologischen Spiel wiederfinden

würden, einem Spiel um Verbrechen, Leidenschaft, Mißtrauen und Hinterlist, einem Spiel,

das die Realitäten verkehrt, humorvoll erzählt und spannend bis zum Schluß – trau, schau,

wem!

Robert Thomas wurde 1927 im Süden Frankreichs geboren und hatte bereits mit seinem

ersten Kriminalstück „Die Falle“ (1960) einen derart durchschlagenden Erfolg, daß Jacques

Charon, Doyen und Soçietaire der Comédie Française, ironisch bemerkt, "Robert Thomas sei

wohl der natürliche Sohn von Agatha Christie und Marcel Achard", während andere in ihm

einen "Hitchcock" sehen, der "von Feydeau geschmort wurde". Sein nächstes Stück, "Acht

Frauen" (1962), erreichte einen ähnlichen Rekord und eroberte 2002 durch seine Verfilmung

die Kinos. Es folgten neun weitere Werke, die ebenfalls triumphale Bühnenerfolge in Europa

und Übersee verbuchen können und zum Teil auch verfilmt (u.a. Regie Alfred Hitchcock) und

für das Fernsehen aufgezeichnet wurden. „Der zweite Schuß“ wurde 1969 für die ARD

gedreht. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller war Robert Thomas auch Direktor des

Théâtre Eduard VII in Paris, und hat sich als Regisseur und Schauspieler einen Namen

gemacht. Er starb am 3. Januar 1989 in Paris. Durch seinen fröhlichen und rasanten Stil

gelang es ihm, dem ursprünglich angelsächsischen Genre der Krimikomödie neue,

"französische" Impulse zu verleihen, wobei die Unterhaltung des Publikums stets sein

größtes Anliegen war.



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