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Premiere: Reigen

Mi 14.03.2018 , 20.30 Uhr
Wo
BASILIKA
Schlachthausstraße 978224 Singen
Öffnungszeiten
Einlass, Abendkasse und Ausschank ab 19.30 Uhr
Veranstalter
Theater "Die Färbe"
Ansprechpartner: Frau Cornelia Hentschel
Tel. 07731 64646 + 62663
E-Mail an den Veranstalter
Zur Homepage des Veranstalters
Vorverkauf
Bei telefonischer Reservierung, über die Homepage oder an der Abendkasse


Reigen
PREMIERE

Ein Bühnenstück von Arthur Schnitzler

 

Regie Andreas von Studnitz

Mit

Nina Carolin Eichmann, Milena Weber,
Patrick Hellenbrand, Elmar F. Kühling

REIGEN
von Arthur Schnitzler ist ein Klassiker der Weltliteratur, führte im vorigen Jahrhundert zu einem der größten Theaterskandale und durfte in Deutschland und Österreich bis 1982 nicht aufgeführt werden. Was passiert, wenn die Gattin mit einem Arm den Liebhaber und mit dem
anderen den Ehemann umschlungen hält? Wenn dieser von den tödlichen Folgen des Ehebruchs
schwadroniert und später selbst ein blutjunges Mädel verführt? Und wenn er dieses dann zu absoluter Treue auffordert und es ihm trotzdem schon bald mit einem selbstverliebten Dichter
Hörner aufsetzt? Gar nichts! Denn das Leben ist kurz und der nächste Sexualpartner nicht weit. Und so treiben es die tragischen Helden in Arthur Schnitzlers Reigen als gäbe es kein Morgen.
Doch das Stück, entstanden um 1900, ist weit mehr als ein Klassiker des Wiener Fin de Siècle:
Arthur Schnitzler schuf mit psychologischem Tiefenblick und entlarvenden Dialogen die Archetypen des modernen, triebgesteuerten Menschen. Ein Blick in die Tageszeitung oder in die eigene Verwandtschaft genügt, um festzustellen, daß die Mechanismen von Betrug und Selbstbetrug, von öffentlichem Schein und menschlichem Sein noch die gleichen sind wie vor 100 Jahren. Die Bearbeitung von Regisseur Andreas von Studnitz des 10-Personen-Stücks für 4 Schauspieler (Nina Carolin Eichmann, Milena Weber, Patrick Hellenbrand und Elmar F. Kühling) verspricht eine radikale Fokussierung des frivolen Bäumchen-wechsle-dich-Spiels auf innere Vorgänge, darauf, was unausgesprochen bleibt, was empfunden oder eben nicht empfunden wird, auf Kälte, Einsamkeit, Sehnsucht und Verlangen – eingebettet in Schnitzlers gewitzten, bittersüßen Wiener Humor. Andreas von Studnitz wurde 1954 in Bonn geboren.

Alte Färbe-Besucher erinnern sich sicherlich:
als Jungregisseur inszenierte er bereits 1982 in der Färbe „Mensch Meier“ von Franz Xaver Kroetz.
Über ehemalige Schulkollegen aus Salem hatte er damals vom Theater „Die Färbe“ gehört und Peter Simon kennengelernt. Es folgte seine beispielhafte, langjährige Karriere an unzähligen Stadtund Staatstheatern im In- und Ausland als Regisseur und Oberspielleiter. Seit 2006 ist er Intendant des Theaters Ulm. Im Januar dieses Jahres besuchte er die „Physiker“-Premiere in Singen und verabredete sich an diesem Abend spontan mit Peter Simon für die nächste Inszenierung in der Basilika.


Für Kartenreservierungen erreichen Sie uns telefonisch am besten in der Zeit von 10 bis 14 Uhr
unter (07731) 64646 oder über unsere Homepage www.die-faerbe.de. Karten an der Abendkasse in der Basilika gibt es ab 19.30 Uhr. Dort öffnet auch der Ausschank mit kleinen Speisen jeweils um 19.30 Uhr.



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