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Gems-Jazz: „PAPANOSH“ KONZERT ABGESAGT UND VERSCHOBEN AUF APRIL 2023

Do 27.01.2022 , 20:30 Uhr
Wo
Kulturzentrum GEMS
Mühlenstr. 1378224 Singen
Eintrittspreis
€ 22,-
Veranstalter
Jazzclub Singen
E-Mail an den Veranstalter
Zur Homepage des Veranstalters

Vorverkaufspreis: € 21,-; Reservierung: karten@jazzclub-singen.de


QUENTIN GHOMARI           TROMPETE

RAPHAËL QUENEHEN                SAXES

SÉBASTIEN PALIS             ORGAN/PIANO

THIBAULT CELLIER        BASS

JÉRÉMIE PIAZZA                         DRUMS

SPECIAL GUESTS

ROY NATHANSON              SAX & VOCALS

NAPOLEON MADDOX                 VOCALS

 

ZUM ZWEITEN MAL IN SINGEN
 

Die Einflüsse sind mannigfaltig: Seien es die Banda-Orchester Süditaliens, die von Zirkus und Theater inspirierten Projekte des französischen ARFI-Kollektivs (Folklore Imaginaire), der humoristische Freigeist niederländischer Grossformationen, die experimentelle New Yorker Brooklyn-Szene um den Saxophonisten Roy Nathanson oder Steven Bernsteins „Sexmob“ – alles fliesst in die Klangwelt des französischen Quintetts „PAPANOSH“ ein. Den vielleicht prägendsten Eindruck aber hat die Musik von Charles Mingus hinterlassen. Dem legendären Bassisten und Komponisten, dessen Geist die Band „wie ein Schatten“ verfolgt, ist das nach einem Mingus-Album benannte Live Projekt „OH YEAH HO“ gewidmet und wurde auf dem Label ENJA veröffentlicht. Eine vor Energie und Witz nur so sprühende Live-Aufnahme. Nehmen wir fünf der besten Jazzmusiker Frankreichs, statten wir sie mit einem wahrhaft enzyklopädischen Wissen aus, verbinden wir alle Qualitäten, und das Ergebnis heisst „Papanosh“: An der Trompete QUENTIN GHOMARI, am Saxophon RAPHAËL QUENEHEN, an Piano und Orgel SÉBASTIEN PALIS, am Bass THIBAULT CELLIER und am Schlagzeug JÉRÉMIE PIAZZA. Die fünf kommen aus Rouen und gehören dort zum Musikerkollektiv „Les Vibrants Defricheurs“ (Die schwingenden Vorreiter). Im Jahr 2021 feierten sie ihr fünfzehnjähriges Bestehen. Und sie stellen charmant unter Beweis, dass moderner Jazz aus Frankreich jenseits des Mainstreams nicht immer streng und kratzbürstig klingen muss, sondern dass auch viel Groove mit im Spiel sein darf. Das kann man auch auf ihrer neuen bei ENJA erschienen CD „Home Songs“ bestens „nachhören“. Verstärkt werden Sie dabei und auch in Singen von dem Saxophonisten ROY NATHANSON und dem Sänger NAPOLEON MADDOX. Was aber ist „Papanosh“? In Rumänien ein Nachtisch, in der Ukraine eine Brotsorte. Als Franzosen lieben die Musiker der Band das Essen, während ihrer Tourneen sei dies gar das Thema Nummer eins. Und als ausgesprochene Ohrmenschen lieben sie schlichtweg den Klang des Begriffs „Papanosh“. „Die Band spielt eine Musik, die so explosiv wie logisch zusammenhängend in ihrem Konzept ist, eine Musik voll Freude am Erfinden, bereit zu improvisatorischem Risiko, mit zartem Lächeln und klanglicher Ekstase.“ (Jazzpodium)





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