Bild zur Veranstaltung
Bilder zur Veranstaltung

Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci

So 04.03.2018 , 17.00 Uhr
Wo
Kunstmuseum Singen
Ekkehardstr. 1078224 Singen
Öffnungszeiten
Di-Fr: 14-18 Uhr / Sa+So: 11-17 Uhr / Feiertag: wie Wochentag
Eintrittspreis
15,00€
Veranstalter
Kunstmuseum Singen, Kulturbüro der Stadt Singen
Tel. +49 (0)7731 - 85 271
Fax +49 (0)7731 - 85 373
E-Mail an den Veranstalter
Zur Homepage des Veranstalters


Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci
Olaf Tzschoppe - Perkussion Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci
Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci
Andreas H. H. Suberg - Komponist, Klang, Regie Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci
Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci
Daniel Gloger - Countertenor Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci
Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci
Paul Hübner - Trompete, Alphorn Leonardo-Zyklus: Musikszenarien nach Prophezeiungen von Leonardo da Vinci

Das Kunstmuseum Singen lädt am Sonntag, dem 04. März um 17 Uhr zum Konzert ein. Im Rahmen der seit 2012 im Kunstmuseum Singen stattfindenden Veranstaltungsreihe „Kunst&Live“ sowie als Teil des Programms zum diesjährigen Kulturschwerpunkt „Singen im Takt“ angeboten, bringt das Konzert ein erstklassiges Ensemble auf die Bühne des Kunstmuseums.

Dass Leonardo nicht nur Maler und Bildhauer, Architekt und Ingenieur, Anatom und Naturphilosoph, sondern auch Literat war, trägt die musikalische Inszenierung zeitnah zum 500. Todesjahr Leonardo da Vincis (1452-1519) seiner Ende des 15. Jahrhunderts entstandenen Prophezeiungen Rechnung. Der Komponist Andreas H. H. Suberg, der aus diesem Anlass eine Auswahl der rund 166 Prophezeiungen Leonardos vertont hat, bringt diese gemeinsam mit einem Solistenensemble international renommierter Interpreten auf die Bühne.

Das Ensemble um Andreas H. H. Suberg (Klang, Regie) mit Daniel Gloger (Countertenor), Paul Hübner (Trompete, Alphorn) und Olaf Tzschoppe (Perkussion) entwickelt ein Programm, das den Scherz, die Ironie und die tieferen Bedeutungen, die den Prophezeiungen Leonardos eigen sind, aufgreift und zwischen Humor, Apokalypse und aktueller politischer Brisanz changiert.

In seinen 166 Prophezeiungen bediente sich Leonardo dem Rätsel als literarischem Kunstgriff, um Beobachtungen der eigenen Zeitgeschichte als Prophezeiungen zu verschlüsseln und auf die Weise auf eine prophetische Ebene zu heben. Ihrer Form nach Rätsel, ihrem Inhalt nach Vorhersagen zukünftiger Ereignisse, die es zu erraten gilt, steht für gewöhnlich ein unheilvoll-orakelhafter Ton einer meistens trivialen Lösung gegenüber. In einem komischen, spöttischen, beißenden und zuweilen klagenden Tenor wurden die Prophezeiungen bei Hofe zur Unterhaltung und Belustigung des Publikums vorgetragen. Dass das auch heute funktioniert, davon können sich die Besucher beim Konzert überzeugen.

Eine Einführung in das Konzert bietet Komponist Andreas H. H. Suberg gemeinsam mit Museumsleiter Christoph Bauer.

Kosten: 15,00€
Abendkasse. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt!

Konzertprogramm
Andreas H.H. Suberg

Das Ensemble:

Andreas H. H. Suberg, Komponist: Heute als Komponist tätig, blickt Andreas H. H. Suberg auf eine lange Erfahrung als Musiker und Künstler zurück. Nach einer ersten künstlerischen Ausbildung bei Beuys-Freund und Sammler Franz Joseph van der Grinten, zahlreichen Studien der Kunst, der Visuellen Kommunikation, der Musik,  des Klaviers sowie der klassischen und elektronischen Komposition folgten diverse Dozenturen u.a. für freie und kontrollierte Improvisation, für interdisziplinäres Arbeiten und für Medienkunst sowie zahlreiche Konzertauftritte auf internationalen Festivals. 2017 trat der vielfach ausgezeichnete Komponist, der u.a. Preisträger des internationalen Kompositionswettbewerbes des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig ist, mit seiner vom Museo de Arte Contemporánea Bogotá (Kolumbien) prämierten Komposition „Schwerpunktjongleur“ in New York City auf.

Daniel Gloger, Countertenor: Prägend für die künstlerische Arbeit des Countertenors ist die Suche nach neuen Klängen in der historischen Musik von der Renaissance bis zur Klassik wie auch in der Musik der Gegenwart. Zuletzt war Gloger 2017 bei den Wiener Festwochen in der Titelrolle des ParZeFool von Bernhard Lang unter der Regie von Jonathan Meese zu sehen und zu hören.

Paul Hübner, Trompete und Alphorn: Der Trompeter widmet sich als Interpret, Improvisator und Performer in besonderem Maße neuer und experimenteller Musik mit Konzerten und Arbeiten im In- und Ausland. Er ist Preisträger und Stipendiat verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter des deutschen Musikwettbewerbs, des internationalen Wettbewerbs für zeitgenössische Musik in Krakau und der Stockhausen Kurse in Kürten.

Olaf Tzschoppe, Perkussion: Der künstlerische Schwerpunkt des Schlagzeugers ist das Solorepertoire und die Kammermusik des 20./21. Jahrhunderts sowie die interdisziplinäre Arbeit mit anderen Künsten. Olaf Tzschoppe war seit über 20 Jahren Mitglied des weltbekannten Solistenensembles Percussions de Strasbourg, ist Mitbegründer des Ensemble SurPlus und Trio SurPlus, Freiburg und Mitglied im Ensemble Experimental des SWR. Olaf Tzschoppe ist Professor für Schlagzeug und Kammermusik an der Hochschule für Künste Bremen.



Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung X