Bild zur Veranstaltung

REINHOLD ADT - Ausstellung in der Galerie Vayhinger

Sa 13.10.2018 , 17.00 Uhr
bis
Mi 31.10.2018
Wo
Galerie Vayhinger
Schaffhauser Str. 2278224 Singen
Öffnungszeiten
Mi, Fr, Sa 15.00-18.00 Uhr, Do 15.00-21.00 Uhr, Jeden 1. Sonntag im Monat 15.00-18.00 Uhr
Eintrittspreis
freier Eintritt
Veranstalter
Galerie Vayhinger
Tel. 07731/9761640
E-Mail an den Veranstalter
Zur Homepage des Veranstalters


Als ich gestern das Bansky Bild in den Nachrichten sah, wie es, das Bild

und somit 1.2 Mio. in Streifen zerlegt wurde, hatte ich meinen Einstieg in

unseren heutigen Brief an Sie. Der Konzeptkünstler Reinhold Adt lies bereits

in den 90er Jahren 30 Aquarelle gehäckselt, fein säuberlich gerahmt über

die Wand mäandern. Und um es mit Gunther Förg zu präzisieren „für den

Künstler jedenfalls haben sich die Probleme geändert. Er muss nicht mehr

die „Kraft“ und die „Origina/ität“der anderen Künstler fürchten — die Relation

ihrer Preise zu den eigenen ist das Problem”. Hier soll nun keinesfalls ein

Vergleich zwischen Bansky und Adt angezettelt werden, diese Äußerung

dient nur der Annäherung an das komplexe konzeptuelle Werk von Reinhold

Adt. Sein Katalog, dieses ungewöhnliche Buch, 2016 herausgegeben von

der Galerie der Stadt Tuttlingen, beleuchtet die unterschiedlichen

Werkansätze von Adt - und zwar alphabetisch von Aquarell bis Zigarette.

Wir werden für die nächste Ausstellung hier in unserer Galerie nur ein

Thema von Reinhold Adt aufgreifen. Es ist sein Wunsch sich dem Jahr 1967

zu widmen und dies mit dem erklärungsbedürftigen Titel »Das schönste

Jahr im 20. Jahrhundert: 1967«. Dazu ein paar Zitate, festgehalten von

Reinhold ADT in seiner Künstler—Edition von 2001: „Der Sommer 1967 — das

war eine Art Kurz-Renaissance. George Harrison. Die Sechziger waren

randvoll. Die Siebziger sind sehr leer, Andy Warhol. Und zu den beiden

folgenden Jahrzehnten „Haben wir in den achtziger Jahren den Mund zu voll

genommen, wie unsere Hosen in den Neunzigern sein werden, Bazon Brock. Die

neunziger Jahre fasse ich als Verdauungsstörung auf. Nach der

Völlerei der achtziger Jahr ist jetzt alles in die Verdauungssysteme

geraten .. . . Thomas Schütte.

 

Reinhold Adt wird in dieser Ausstellung mit seinen Arbeiten jedoch nicht nur

die Vergangenheit zitieren, sondern Bezug nehmen zu den Utopien, zu den

gesellschaftlichen Ansätzen, was ist geblieben? Eine Bildfolge von 1967

thematisiert z.B. „Frauen“. Für uns besonders interessant nach unserer dies—

jährigen Ausstellungsreihe die Künstlerinnen gewidmet war und wirft

möglicherweise auch ein Schlaglicht auf das „Klima der Denunziation“



Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung X