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Nachtcafé

Fr 23.02.2018 , 19.00 Uhr
Wo
Krankenhaus Singen Turmsaal
Virchowstraße 1078224 Singen
Veranstalter
Hegau-Bodensee-Klinikum Singen
Tel. 07731 89-1407
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Klinikjubiläum: „Nachtcafé“ zum „segensreiche Wirken der Kreuzschwestern“

 

Singen. Um das „segensreiche Wirken der Kreuzschwestern“ dreht sich alles beim ersten „Nachtcafé“ im Klinikum Singen am 23. Februar um 19.00 Uhr im Turmsaal. Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres „90 Jahre Krankenhaus unter´m Hohentwiel“ soll „Bleibendes – Heiteres – Inspirierendes“ aus dem Jahrzehnte langen Wirken der Hegner Schwestern im Singener Klinikum ins Gedächtnis rufen. In einer Gesprächsrunde, moderiert von Barbara Paul vom SWR 2, erinnern sich Schwester Benedicta-Maria Kramer, Provinzoberin der Kongregation der barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz, Schwester Praxedis, Oberin im Ruhestand und ehemalige Pflegedienstleiterin im Singener Klinikum, Pfarrer Konrad Diesch, Klinikseelsorger im Ruhestand, Waltraud Reichle, katholische Klinikseelsorgerin, Reinhilde Storz-Arnold, Krankenschwester in der Brückenpflege und SAPV, sowie Bernhard Biermaier, langjähriger Chirurg im Klinikum Singen und Prof. Andreas Trotter, stellvertretender Ärztlicher Direktor an eine arbeits- und segensreiche Zeit. Die Veranstaltung wird unplugged von Prof. Dieter Rühland am Saxofon begleitet. Dem Nachtcafé geht um 18.00 Uhr ein Dankgottesdienst unter dem Motto „Mit und für Gott kann man alles“ in der Krankenhauskapelle voraus. Für die Musik sorgen Claudia und Jürgen Napel.

Dank sagen ist auch angebracht, denn fast 140 Jahre lang haben sich die Ordensfrauen des Klosters Hegne um die Kranken in der Hohentwielstadt gekümmert. Jetzt zieht sich der Orden aus dem Singener Klinikum zurück. Die letzten drei Hegner Schwestern verlassen Anfang März das Haus. Damit geht eine Ära zu Ende. 1880 fand die Berufung von Schwestern für die im städtischen Armenhaus errichtete Krankenstation statt. Die Tätigkeit der Schwestern entwickelte sich gut, so dass ein neues Krankenhaus mit Hauskapelle erstellt wurde (heutiges Amtsgericht). Die Stadt Singen wuchs rasant, schon bald war das Haus zu klein und am Fuße des Hohentwiels wurde ein neues Krankenhaus gebaut. 1926 war Baubeginn, im Juli 1928 fand der Umzug in das neue Krankenhaus mit 200 Betten statt, am 14. September 1928 wurde die Hauskapelle eingeweiht. Jene Kapelle, die schon lange ökumenisch genutzt wird und nun ebenfalls vor einer neuen Ära steht. Denn sie soll im Jubiläumsjahr des Klinikums umgebaut und umgestaltet werden, um einerseits den Anforderungen der modernen Klinikseelsorge Rechnung zu tragen, und um andererseits um weiterhin eine kraftspende Oase und Rückzugsort im Klinikalltag  für Patienten, deren Angehörige und Mitarbeiter sein zu können.


Bildtext: Im Dienst der Kranken seit Jahrzehnten (v.l.n.r.) Schwester Franzis, Schwester Mary Margret und Schwester Karlena. Anfang März ziehen sie zurück in das Mutterhaus in Hegne.



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